Holzhäuser: Bundesliga muss Stars selbst produzieren

  • 11.08.2006 - 16:24 Uhr, Rheinische Post


    Düsseldorf (ots) - Die Bundesliga muss ihren wirtschaftlichen
    Wettbewerbsnachteil gegenüber den großen europäischen Ligen mit
    Kreativität ausgleichen. Das meint Wolfgang Holzhäuser, der
    Geschäftsführer der Fußball-GmbH von Bayer Leverkusen. "Wir müssen
    unsere Stars selbst produzieren", sagt er im Gespräch mit der
    Rheinischen Post (Samstagausgabe). Einen potenziellen Topstar der
    Liga sieht er in Bayers Neuverpflichtung Stefan Kießling. "Der kann
    ein sehr, sehr guter Bundesliga-Stürmer werden", urteilt Holzhäuser.
    Seinen Klub sieht er auf dem richtigen Weg. "Wir wollen gar nicht im
    Gigantismus von Dortmund, Schalke und Mönchengladbach mithalten",
    sagt der Bayer-Geschäftsführer, "wir sind klein, aber fein. Wir
    wollen perfekt sein und möglichst persönlich." Ziel der Saison sei
    ein Platz im internationalen Geschäft. "Dazu sind wir auf jeden Fall
    in der Lage. Fußballerisch waren wir ja immer ganz vorn dabei. Nun
    haben wir Sergej Barbarez als Führungsspieler. Vielleicht ist er
    genau der "Drecksack" auf dem Platz, der uns gefehlt hat."


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