„Bin froh, wenn es vorbei ist“

  • STEFAN KIESSLING SPRICHT


    Von THOMAS GASSMANN


    Leverkusen – Bälle prallen von ihm ab, Dribblings scheitern, Tore - Fehlanzeige. Was ist mit Bayers Torjäger Stefan Kießling bloß los?


    „Ich weiß es selbst nicht so recht“, sagte der Fünf-Millionen-Einkauf dem EXPRESS, „ich werde jetzt noch einmal in den letzten zwei Spielen Vollgas geben. Und dann will ich zehn Tage nichts mehr mit Fußball zu tun haben.“


    „Kies“ will abschalten, den Kopf frei bekommen. Um dann nach der Winterpause voll durchzustarten. „Ich bin froh, wenn ich dieses verdammte Jahr abhaken kann.“


    Trotz seiner Dauerkrise – Kritik an den Stürmer kommt nur selten auf. Trainer Michael Skibbe verweist auf den einwandfreien Charakter seines Wunschstürmers.


    Auch beim 2:1-Sieg Bayers über Berlin überzeugte der Ex-Nürnberger mit einer hervorragenden Einstellung. Aber irgendwie wollte es spielerisch nicht so recht klappen.


    Zwei Spiele stehen noch aus. 180 Minuten, in denen sich der Fast-Nationalspieler noch einmal richtig reinhängen will. Apropos DFB-Team. Das ist so eine Sache, die Kießling zu schaffen macht.


    „Immer wird mein Name genannt. Das stört mich, es setzt mich unnötig unter Druck. Ich will erst einmal Leistung bringen. Und wenn dann der Anruf vom Bundestrainer kommen würde, würde ich mich natürlich sehr freuen.“


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