Brasilien und Leverkusen verbindet vor allem eins: der Fußball. Welche Größen aus dem Fußball-Land nun für die Werkself gespielt haben erfahren Sie hier...
Lucio:
Von 2000 bis 2004 hielt Lucio die Abwehr der Werkself zusammen. Der schussgewaltige und immens kopfballstarke Nationalverteidiger setzte auch in der Offensive Akzente: 15 Mal traf er in 92 Partien den gegnerischen Kasten ehe er - natürlich - zu den Bayern ging.
Jorginho:
Von 1989 bis 1992 schnürte der brasilianische Nationalverteidiger Jorginho die Schuhe für Bayer Leverkusen. In insgesamt 87 Einsätzen für die Werkself kam der Weltmeister von 1994 auf neun Tore. Jorginho war in der Defensive so stark, dass Bayern München ihn schließlich für viel Geld weglotste.
Paulo Sergio:
Paulo Sergio zauberte von 1993 bis 1997 am Rhein. 47 Mal netzte der zweimalige Nationalspieler in 121 Spielen für die Werkself ein. Auch Sergios Fähigkeiten blieben Liga-Krösus Bayern München nicht verborgen. 1999 heuerte der Offensiv-Akteur beim Rekordmeister an.
Ze Roberto:
Von 1998 bis 2002 stellte Ze Roberto sein Können in Leverkusen unter Beweis. Der technisch ungemein versierte Linksfuß markierte nicht nur 17 Treffer in 113 Spielen selbst, sondern begeisterte die Fans zugleich mit zahlreichen Traumpässen. Allein in der Saison 2001/2002 bereitete der Mittelfeldspieler 15 Treffer vor. Auch er ging - man konnte es sich denken - nach seiner Leverkusener Zeit zu den Bayern.
Emerson:
1997 gelang Bayer der vielleicht größte Transfer-Coup. Die Werkself nahm den brasilianischen Nationalspieler Emerson unter Vertrag. Der sowohl defensiv als auch offensiv überragende Mittelfeldakteur verzückte drei Jahre lang die Leverkusener Fans, ehe er zum AS Rom wechselte.
Franca:
Der als Wunderstürmer verpflichtete Franca enttäuschte in seiner ersten Saison 2002/2003 bei der Werkself - nur einmal versenkte er die Kugel im gegnerischen Gehäuse. Erst in seinem zweiten Jahr drehte er mit 14 Toren in 33 Spielen richtig auf. 2005 zog es den Torjäger schließlich zu Kashiwa Reysol nach Japan.
Roque Junior:
Vom italienischen Klub AC Siena kam Roque Junior nach Leverkusen, wo er seit 2004 zu den Führungsspielern gehört. Der 47-malige Nationalverteidiger ist offensiv zwar so gefährlich wie eine Pik 7 im Skat (noch kein Tor in 34 Spielen), dafür aber defensiv eine Bank.
Juan:
Bereits seit 2002 ist Roque Juniors Nationalmannschafts-Kollege Juan bei den Rheinländern unter Vertrag. Der Defender spielt bei Bayer zwar nicht so konstant stark wie in der Selecao, gehört aber dennoch unbestritten zu den Leistungsträgern der Werkself. Mit 125 Partien beim Bundesligisten (neun Tore) ist er zudem ein echter Dauerbrenner.
Athirson:
Der 2005 von Cruzeiro an den Rhein gewechselte Athirson ist der neueste Brasilien-Import von Bayer. Zwar brauchte der Linksfuß eine gewisse Eingewöhnungszeit bei der Werkself, entwickelte sich in seinen 25 Einsätzen (zwei Tore) aber stetig weiter.