Helmes: Mega-Zoff mit Daum

  • Der Nationalspieler will sofort nach Leverkusen, aber Köln lässt ihn nicht


    Patric Helmes will eine feste Größe in der Nationalmannschaft werden


    Dicke Freunde werden sie wohl nie mehr...


    Kölns Nationalspieler Patric Helmes (23) und FC-Trainer Christoph Daum. Jetzt kracht's richtig.



    Im Mittelpunkt von Helmes' Kritik:
    FC-Coach Christoph Daum


    Der Köln-Angreifer will sofort 1. Liga spielen, hat ab 2008 Vertrag in Leverkusen. Bayer will ihn früher, doch der FC blockiert. Daum drohte dem Stürmer sogar mit der Tribüne.


    In der „Sport Bild“ fährt Helmes jetzt schwere Geschütze auf. Er sagt über Daum: „Ich hatte nie das Gefühl, dass ich ein wichtiger Mann für ihn bin.“


    Helmes behauptet sogar, dass Daum nicht die Wahrheit sagt. In einem Interview sprach der Trainer davon, zuletzt mit Helmes gesprochen zu haben. Inhalt der Konversation: eine Kopfwäsche für den Angreifer.


    Dazu sagt Helmes: „Es ist nicht wahr, was er gesagt hat. Ich weiß nicht, warum er so was von sich gibt. Seit ich meinen Wechsel zu Leverkusen bekannt gegeben habe, lässt er mich links liegen.“


    DER MEGA-ZOFF MIT DAUM!


    Auch Helmes' Beziehung zu Köln-Präsident Wolfgang Overath ist nicht wirklich harmonisch.


    Mit FC-Manager Michael Meier tauscht sich der Stürmer noch aus, „mit Herrn Overath und Herrn Daum ist seit Wochen Funkstille“.


    Das Angebot zur Vertragsverlängerung, das der FC Helmes im August 2006 vorgelegt hat, bezeichnet der Nationalspieler als „unterirdisch“. Die Rede ist von einer Erhöhung des Jahresgehalts von 150 000 auf 180 000 Euro. Helmes lehnte ab.


    Er sagt: „Danach hieß es immer, ich sei ein Charakterschwein, hätte dem FC keine Chance gegeben. Dabei hätte das Angebot nur ein bisschen Wertschätzung ausdrücken sollen. Wenn man versucht, mich einmal zu verarschen, dann muss man nicht wiederkommen. Obwohl es Herr Overath öfters versucht hat.“


    Helmes und der FC. Schwer zu glauben, dass auf dieser Verbindung noch ein Segen liegt.


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