Palma – Beim DFB-Fitnesstest machte Patrick Helmes eine gute Figur. Glänzende Werte konnten ihm die Konditionstrainer bescheinigen. Der Torjäger darf sich echte Hoffnungen machen, bei der EM dabei zu sein.
Neueste Meldungen › Mehr aus Fußball › Es wäre der krönende Abschluss eines tollen Halbjahres. Elf Tore in der Rückrunde, dann der Aufstieg mit dem FC, jetzt die EM – „ich kann mich nicht beklagen“, sagt der 24-Jährige.
Genau so sehen sie das auch in Leverkusen. Dem Lokalkonkurrenten schnappte Bayer das Sturmjuwel weg. Das tat weh. Was aber noch schmerzlicher ist: Helmes wechselte ablösefrei die Seiten. In Leverkusen reibt man sich die Hände.
„Patrick ist mindestens zehn Millionen Euro wert“, sagt Boss Wolfgang Holzhäuser. Manager Michael Reschke kann seine Zufriedenheit über den Deal kaum unterdrücken. „Patrick ist Deutscher, er ist Nationalspieler. Und er hat einen glänzenden Marktwert.“
Michael Meier hatte auf der Aufstiegsfeier erklärt, dass vielleicht noch eine Möglichkeit bestünde, dass Helmes in Köln bliebe und sorgte so für viel Diskussionstoff bei den Fans. Offenbar eine missverständliche Aussage, wie Meier klarstellt.
„Patrick ist ab 1. Juli Lizenzspieler in Leverkusen“, sagt sein Berater Gerd vom Bruch. Dass es eine Euro-Klausel gäbe, wonach sein Klient nicht zu Bayer müsse, weil die sich nicht für den UEFA-Cup qualifiziert haben, sei Unsinn. Reschke sagt dazu: „So etwas existiert nicht.“
Meier hält aber eine Rückkehr von Helmes in Zukunft für möglich. „Oft muss man einen Fehler machen, um festzustellen, dass es ein Fehler ist.“