Das Rätsel um die Erkrankung von Stefan Kießling (25) ist noch nicht gelöst.
Leverkusens Stürmer leidet an einem Infekt. Eine Speicheldrüsen-Verstopfung hat ihn vorerst aus dem Verkehr gezogen. Gleich zweimal suchten die Bayer-Ärzte deshalb mit Kießling die HNO-Klinik in Freiburg auf. Dort wurde der Spieler komplett durchgecheckt.
„Es nervt mich, dass die Ursache noch ungeklärt ist“, sagte Kießling gestern. Seine Backen waren noch immer geschwollen – wie nach einer Weisheitszahn-Operation.
Kießling: „Schlimm war es Montagabend. Da war mein rechtes Ohr nicht mehr zu sehen.“
Kießling bekommt Antibiotika, konnte gestern aber immerhin schon wieder aufs Fahrrad steigen. Team-Arzt Dr. Achim Münster: „Solange die Entzündung im Körper ist, wird er natürlich nicht auf dem Platz trainieren können. Er bleibt aber hier, damit wir ihn unter Beobachtung haben.“
Damit der Trainingsbetrieb normal weiterlaufen kann wurde Atanas Kurdov (20) gestern ins Elztal nachberufen. Der Bulgare ist Mittelstürmer der Regionalliga-Truppe von Bayer 04 II.