Eine Rechtsunsicherheit um den Glücksspielstaatsvertrag sorgt für eine unklare Situation im deutschen Fußball. In Nordrhein- Westfalen darf Bayer Leverkusen nach einer Unterlassungsverfügung des Regierungspräsidiums Düsseldorf keine Werbung für private Wettanbieter machen. Andere Vereine wie der SC Freiburg Schalke 04 und 1899 Hoffenheim aber haben Verträge mit Wettfirmen geschlossen und scheinen die von den Behörden eingeleiteten Maßnahmen, diese Werbung zu untersagen, zu ignorieren. Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser droht Schadenersatzansprüche an, falls sich herausstelle, dass das Verbot unzulässig sei. Auch Wettanbieter, die sich mit Werbung zurückhalten, kritisieren den Zustand, der unbedingt einer Klärung bedürfe.
Quelle: kicker-Printausgabe vom 08.09.11