Beiträge von Frostbeule

    Hihi, hab noch Herrn Knopfler zu bieten, wird ne heiße Woche, Montag Dire Straits Classics und Dienstag Herr Kravitz in der ersten Reihe, wie ich mal hoffe, wenn Sabbern, dann richtig ;)


    Bin schon wieder auf der Suche nach gepflegter Musik in der zweiten Jahreshälfte..... so ein oder zwei Events müssen noch bis Weihnachten....

    Zitat

    Original von Domina04
    Tja,dann fangt mal an,die Spiele richtig zu gucken und auch mal schauen,wie z.B.ein Kießling regelmässig erschrocken ist,wenn der Ball kommt...Huch :LEV12


    Aber wer hier gegen Barbarez ist,ist mit Sicherheit Fan von Kießling.
    Anti-Technik und gutes Auge und Pro-sinnloses Rumgelaufe und Fallengelasse...ist klar :LEV8


    Tschuldigung, aber kann das sein, dass Du wirklich genau gar keine Ahnung hast?


    Oparez hat ne Handvoll guter Spiele geliefert und uns tatsächlich an einigen Stellen weiter geholfen. Und das sag ich, obwohl ich den leiden kann, wie Zahnschmerzen. Aber Kießling seine Einsatzbereitschaft abzusprechen, den Fleiß und den Willen, dass ist unter aller Kanone. Auch, wenn er evtl. nicht immer der beste auf dem Platz ist, ist Kieß auf jeden Fall eher, als Oparez, ein Beispiel dafür, dass auf dem Platz gilt, Zähne zusammen und durch.


    Oder glaubst Du, er sei völlig ohne Grund einer der Spieler, die am meisten gefoult werden? Selbst, wenn Kieß bei seinem Einsatz ein völlig erfolgloses Spiel abliefert, ist mir das lieber, als ein Spieler, der das Spiel verlangsamt, weil er einfach nicht kann (nicht will würde ich Oparez nun auch nicht unterstellen wollen) oder einen seiner von Völler so hoch gelobten Risiko-Pässe ins Nirvana donnert.

    Zitat

    Original von Prost


    du bist also der Meinung Schwanzvergleiche wären eine geeignete Diskussionsgrundlage ?


    Hmmm, wo ich jetzt so darüber nachdenken, lieber Prost, könnte ich Borsten glatt zustimmen. Die hätten in jedem Fall für den weiblichen Teil dieses Forums einen höheren Informationsgehalt als so maches, was hier in diesem Thread bisher zu lesen war und mal grundsätzlich den Charme, dass man über mehr als die Hälfte der dann zu lesenden Beiträge wenigstens Lachen könnte, wo man doch sonst hier eher Heulen müßte.


    Also nix wie los, ich bin schon gespannt.

    @ Herbert: Du wirst lachen, aber es hat wohl schon die Anfrage gegeben, ob man im Haberland-Stadion nicht diese fürchterliche Plörre, die so schmeckt, wie sie heißt, ausschenken könne. Glücklicherweise gibt es aber bei BayRest Leute, die sich da wohl auch nur schütteln ;)


    @ Soia, an den Verträgen ist wohl erstmal nicht zu rütteln, was auch unkritisch wäre, wenn der Lieferant die Qualität verbessern würde.


    Über solche Sonderaktionen haben wir auch gesprochen. Es gab da schon die ein oder andere, z.B. türkische Pizza, Döner etc. Das wurde aber alles nicht angenommen, wobei ich das so sehe, dass da auch zu wenig für geworben wurde. Wer nicht beim Spieltag einmal durch den ganzen Block geht, bekommt oft gar nicht mit, ob es was besonderes gibt. Da soll evtl. auch nochmal dran gearbeitet werden.

    Heute hat das erste Treffen zum Thema stattgefunden. Da BL1904 leider erkrankt ist, konnte er nicht dabei sein. Gute Besserung von allen an dieser Stelle! Daher ein kurzer Bericht von mir, was besprochen wurde.


    Anwesend waren neben Paffi und mir von Fanseite noch Vertreter von BayRest und vom Verein.


    Zunächst wurde über das Thema Geruch ausführlich gesprochen. Grundsätzlich gilt es festzuhalten, dass BayRest KEIN altes Fett verwendet, auch, wenn es in der Umgriffebene so riecht. Grund dafür ist, dass beim Bau der Counter keine Ablufteinrichtung eingerichtet wurde, da die Counter ursprünglich nicht für den Verkauf von gebratener / gegrillter Ware eingerichtet wurden, sondern von eher für den Verkauf von Siedewürstchen. Im Umbaukonzept für das Stadion ist eine Abluftvorrichtung für die bestehenden Counter auch nicht vorgesehen. Die Abluft sammelt sich also in der Umgriffebene und dann entsteht mit der Zeit ein entsprechend schlechter Geruch.
    Es wird nun mit der BayRest- und mit der Stadiontechnik nochmals gesprochen und nach einer Lösung gesucht.


    Das nächste Thema war die Ware selbst. Zur Wurst ist zu sagen, dass es einen festen Vertrag mit einem bestimmten Lieferanten gibt, der von sich sagt, dass er aus anderen Stadien keine Kritik hört. Da aber nach Aussage von BayRest der Umsatz zurück gegangen ist, wird mit dem Lieferanten besprochen, ob er andere Ware liefern kann. Es soll bei einem nächsten Treffen dann probiert werden, welche Alternativen es gibt und wie die schmecken.
    Auch mit dem Bäcker, der die Brötchen und die Brezeln liefert wird über seine Ware von BayRest gesprochen mit dem Ziel, eine größere Frische zu erreichen.


    Bezüglich des Getränkeproblems soll der Techniker von Coca Cola gebeten werden, wieder vor jedem Spiel eine Runde durch die Counter zu machen und alle Zapfanlagen korrekt einzustellen. Denn die Probleme beim Zapfen entstehen wohl weniger, weil das Personal das nicht kann, sondern mehr dadurch, dass die Anlagen ständig verstellt werden. Damit sollte dann sichergestellt sein, dass der Kohlensäuregehalt in den Getränken wieder stimmt. Ein Ausschank aus Flaschen, wie in der Flaschenkiste, ist in den Countern nicht möglich, da es keine Lagermöglichkeiten in den Countern und keine Kühlmöglichkeiten innerhalb der Umgriffebene für die Mengen an Getränken gibt, die benötigt werden.


    Es wird, aller Voraussicht nach schon zum Spiel gegen Wolfsburg, aber zwei Neuerungen im Fanblock geben. Zum einen werden dann in der Flaschenkiste auch Süßigkeiten angeboten und zum anderen wird es eine zweite Senfsorte an den Countern geben, nämlich eine extra scharfe Sorte. Beides ist ein Test und es wird später ausgewertet, wie beides angenommen wird. Ziel in Sachen Süßigkeiten wäre dann vielleicht eine "Süße Kiste", wie es sie im F-Block gibt, auch in der Fankurve.


    Damit wären ein paar kleine Schritte zur Verbesserung der Situation im Stadion bereits getan. Die Ergebnisse dieser Schritte werden bei einem nächsten Treffen, das in der Sommerpause stattfinden soll, ausgewertet und dann wird weitergeplant.


    Es liegt sehr im Interesse der BayRest-Leute, solche Treffen (wurde heute mit dem Namen AK Wurst versehen, soll aber offiziell den Namen AK Stadiongastronomie erhalten) regelmäßig zu wiederholen, da man gerne Verbesserungen erreichen möchte.


    Paffi und Beobachter, sollte ich was vergessen haben, bitte ich um Ergänzung :)

    Leverkusen (RP) In Wiesdorf wird richtig aufgeräumt. Derzeit läuft auch der Abriss der alten Ganser-Brauerei zwischen Birkengartenstraße und Friedrich-Ebert-Straße (gegenüber der Musikschule). Morgen soll der alte Brauerei-Kamin gesprengt werden.
    Anzeige:


    Die Abrissteams hatten zur Baustelle keinen weiten Weg: Das Wegräumen des ausgedienten Brauhauses und der Lagerhallen hat die Firma THK übernommen. Sie mussten einige ihrer Spezialmaschinen und Langarmbagger nur von der nahe gelegenen Rathaus-ECE-Baustelle zum Ganser-Gelände fahren.


    Um 14 Uhr knallt es


    Gestern war der Sprengmeister vor und machte eine erste Besichtigung. Heute soll an dem gemauerten Ziegelstein-Kamin die Vorbereitungen für die eigentliche Sprengung laufen.


    Nach bisheriger Planung wird der Kamin gegen 14 Uhr gesprengt. Er soll quer über das Brauereiareal in Richtung Bayer-Wohnhäuser fallen. Eine Stunde vorher werden die Tore zum Gelände geschlossen, damit die Sicherheit hergestellt werden kann. Überlegt war auch, den Lulatsch mit einem Bagger abzureißen.


    http://www.rp-online.de

    Peinlicher Auftritt


    Von ALEXANDER HAUBRICHS
    Bielefeld – Bruchlandung auf der Alm: Die Bayer-Höhenflieger durften in der Woche wieder von der Königsklasse träumen, doch die 0:1-Pleite auf der Alm brachte Leverkusen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.


    Peinlich, peinlich: In einem gruseligen Kick ließ Bayer alles vermissen, was sie vorher so stark machte. Dabei agierte die abstiegsbedrohte Arminia lange Zeit geradezu ängstlich, wollte nicht unter die Räder der Leverkusener Kombinationsmaschine kommen.


    Die aber war ohnehin am Stottern. Fehlpässe en masse, erneut ein rabenschwarzer Tag von Sergej Barbarez. Nationalspieler Bernd Schneider (Zehenverletzung) fehlte an allen Ecken, der bemühte Angreifer Theofanis Gekas hing in der Luft.


    Offenbar hemmte Bayer die üble Statistik in Ostwestfalen: Der letzte Sieg ist mehr als acht Jahre her und datiert vom November 1999 (2:1), das letzte Tor für Bayer schoss Boris Zivkovic in der Horrorsaison 2002/03 beim 2:2.


    Und auch diesmal wurde es einer dieser erbärmlichen Auftritte auf der Alm, an die sich die Werkself-Anhänger so langsam gewöhnen müssen.


    Von Beginn an ließen es die Leverkusener an der nötigen Einstellung vermissen, schmissen leicht den am Sonntag gegen Stuttgart so hart erkämpften Vorsprung im Kampf um die europäischen Plätze wieder weg.


    Sie konnten sogar froh sein, dass nicht noch dass Torverhältnis litt. Wichniarek und Kamper vergaben Großchancen, Mijatovic setzte gar noch einen Foulelfmeter an den Pfosten.


    Gonzalo Castro: „Das war nix. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel. Das war furchtbar ärgerlich.“ Manuel Friedrich: „Wir haben weggeschmissen, was wir zuletzt gegen Stuttgart aufgebaut haben. So darf man hier nicht auftreten.“


    http://www.express.de

    (RPO) (RP). Verdammt lang her: Das letzte Tor für Bayer Leverkusen in Bielefeld hat Boris Zivkovic beim 2:2 im November 2002 geschossen. In einer Saison, an deren Ende Bayer beinahe dem Abstieg anheimgefallen wäre. Und das Erinnerungsvermögen wird noch stärker beansprucht bei der intensiven Suche nach Leverkusens jüngstem Sieg auf der Alm.


    Weil das bereits gut acht Jahre her ist mit dem 2:1 durch die Treffer von Ze Roberto und Thomas Brdaric. In diesem Sinne haben sich die Leverkusener dieser Tradition verpflichtet gefühlt und gestern Abend in einer arg schlichten Aufführung eine 0:1-Niederlage erlitten.


    Die Leverkusener, die am vergangenen Sonntag mit dem 3:0 gegen Stuttgart die Trendwende geschafft zu haben glaubten, sind nun erneut unter Druck geraten im Fünfkampf um die Plätze hinter den Bayern.


    Die Arminia, die mit einem Sextett im beinharten Ringen um den Klassenerhalt verstrickt ist, sieht wieder Land nach dem zweiten Erfolg im zwölften Spiel unter der Regie von Michael Frontzeck. „Kämpfen und siegen” die Arminen haben es aus vielen tausend Kehlen vorgesungen bekommen, was in diesen Tagen und in den nächsten Wochen erforderlich ist, um den Gang ins Unterhaus zu vermeiden.


    Und die Fans auf der Südtribüne, die so etwas wie der Mini-Gegenentwurf zur „gelben Wand” in Dortmund ist, zeigten sich schon bereit, nur zarte Andeutungen von offensiver Kraft mit dankbarem Applaus zu begleiten. Doch wo sollte angesichts der bösen Vorgeschichte mit nur sieben Treffern seit Beginn der Rückrunde der Glaube an Stärke herkommen?


    Und wenn sich dann noch den Bielefelder Stürmern ein Torwart wie René Adler mit all seiner Qualität entgegenstellt, wird es schnell haarig. Das musste Artur Wichniarek, der sich seit längerem im Abschluss quält, erfahren, als er allein aufs Bayer-Tor rannte, aber den Ball an die von Adler wie Flügel ausgebreiteten Arme setzte.


    Die Leverkusener versuchten stets, den Anschein von absoluter Coolness zu erwecken, leisteten sich indes viel zu viele Abspielfehler in Bielefelder Strafraum-Nähe, um Schrecken zu erzeugen. Andererseit luden sie die Platzherren immer wieder zu Kontern ein.


    Sergej Barbarez, für den verletzten Bernd Schneider im Team, verlieh dem Spiel keine Struktur, Tranquillo Barnetta schied früh aus wegen einer Leistenverletzung, nachdem er zuvor eine der wenigen Leverkusener Chancen vor der Pause mit einem scharf aufs kurze Eck gezogenen Freistoß kreiert hatte.


    Die Bielefelder, denen mit Passagen am Boden auch nicht sonderlich viel glückte, machten es nicht lange nach der Pause aus der Luft: Der lange Andre Mijatovic übersprang nach einem Freistoß von Thorben Marx den gewiss nicht klein geratenen Stefan Kießling, und der Ball flog über Adler unerreichbar hinweg.


    Keine Frage, die Bielefelder wirkten trotz aller Unzulänglichkeiten viel bissiger in den Zweikämpfen und leidenschaftlicher im Bemühen, sich gegen den Favoriten zu behaupten.


    Allerdings schien es so, als sei die Armina von der Sorge befallen gewesen, das Erreichte noch zu verlieren: Die Konter führten die Ostwestfalen nicht mit Präzision vor. Wieviel Ballast die Arminia mit sich herumschleppte, wurde spätestens klar, als Mijatovic den Ball beim Foulelfmeter (Sinkiewicz an Kamper) gegen den Pfosten setzte.



    Bielefeld: Fernandez - Kucera, Mijatovic, Gabriel, Schuler - Kauf - Kirch, Marx - Halfar (90. Zuma), Wichniarek (90.+2 Böhme), Eigler (76. Kamper). - Trainer: Frontzeck


    Leverkusen: Adler - Castro, Friedrich (59. Bulykin), Callsen-Bracker, Sarpei - Sinkiewicz, Rolfes - Kießling, Barbarez (46. Schwegler), Barnetta (35. Dum) - Gekas. - Trainer: Skibbe


    Schiedsrichter: Helmut Fleischer (Sigmertshausen)


    Tor: 1:0 Mijatovic (50.)


    Zuschauer: 19.400


    Beste Spieler: Mijatovic, Halfar - Adler


    Rote Karten: keine


    Gelb-Rote Karten: keine


    Gelbe Karten: Kauf (5/2), Hain - Friedrich (4), Callsen-Bracker (2), Castro (5/4)


    Bes. Vorkommnis: Mijatovic schießt Foulelfmeter an den Pfosten (86.)


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    VON CHRISTOPH PLUSCHKE, 16.04.08, 22:06h, AKTUALISIERT 16.04.08, 22:58h


    Bielefeld - Das Wort „Krise“ scheut der gemeine Fußball-Profi, -Trainer oder -Funktionär wie der Teufel das Weihwasser. Also nennen wir es eben ein fürchterliches Formtief, in das die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen nur drei Tage nach dem verheißungsvollen 3:0-Sieg über den VfB Stuttgart gestern beim Auftritt in Bielefeld zurück gefallen ist. Das Team musste sich bei der abstiegsgefährdeten Arminia nach einer über weite Strecken erschreckenden Vorstellung mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.


    Die Hoffnungen des Werksklubs auf die erneute Qualifikation für den internationalen Wettbewerb haben damit einen neuerlichen herben Dämpfer bekommen. Trainer Michael Skibbe hatte allerdings alsbald eine Erklärung für das Misslingen des Abends parat: „Uns fehlte heute die Frische, die Mannschaft muss den hohen Belastungen der vergangenen Wochen Tribut zollen.“


    Die Originalität der Werbe-Kampagnen des DSC Arminia ist zuweilen deutlich höher als die Qualität des Bielefelder Spiels. So haben sich die PR-Strategen des Klubs für die Schlussphase des Abstiegskampfes eine witzige Aktion einfallen lassen: das dazugehörige Plakat zeigt einen betagten, auf den Felgen kauenden Fußballfreund, der seine Dritten in ein Wasserglas vor sich gestellt hat - „Zähne zeigen!“ steht darunter und soll natürlich als Appell an Fans und Mannschaft gleichermaßen verstanden werden.


    Und die Arminen auf Tribüne und Platz gaben sich auch alle Mühe, einen bissigen Eindruck zu erwecken. Allerdings waren weder die Kulisse in der mit 19 400 Zuschauern allenfalls zu zwei Dritteln gefüllten SchücoArena, noch der anfängliche Auftritt der einheimischen Spieler dazu angetan, die Gäste in Angst und Schrecken zu versetzen.


    Immerhin schafften es die Bielefelder dank ihres Eifers, den technisch überlegenen, aber in vornehmer Zurückhaltung agierenden Gästen von Beginn an die Spielkontrolle zu verwehren. Torchancen gab's in der niveauarmen Partie hüben wie drüben erstmal nur wenige. Tranquillo Barnetta scheiterte mit einem Freistoß vom linken Strafraumeck an Rowen Fernandez (19.), ehe er noch vor der Pause angeschlagen durch Sascha Dum ersetzt werden musste. Auf der Gegenseite kam Artur Wichniarek auf Daniel Halfars Zuspiel im Leverkusener Fünf-Meter-Raum einen Schritt zu spät (30.). Erst kurz vor der Pause wurden die Leverkusener etwas energischer.


    Sechs Minuten nach Wiederbeginn ereignete sich die spielentscheidende Szene: Nach einem hoch in den Bayer-Strafraum geschlagenen Freistoß stimmte die Zuordnung in der Leverkusener Defensive nicht, Andre Mijatovic gewann das Kopfballduell mit Stefan Kießling und überwand René Adler unter dem Jubel der Arminia-Fans.


    Fortan tat Bayer etwas mehr für die Offensive, doch die Gastgeber entfachten mit ihren Kontern deutlich mehr Torgefahr, blieben bei allerbesten Torgelegenheiten jedoch glücklos. Am meisten traf dies auf Mijatovic zu, der fünf Minuten vor Schluss einen von Sinkiewicz verschuldeten Foulelfmeter an den Pfosten setzte.


    Während die bissigen Bielefelder am Ende drei Punkte als verdiente Beute davon trugen, schlichen die Leverkusener frustriert von dannen. Als zahnlose Bayer-Löwen.


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    VON RALPH ELSEN


    (RP) Lukas Sinkiewicz fand bislang noch gar nicht richtig statt bei Bayers Fußballern. Auf der Zielgeraden der Saison aber hat er Fuß gefasst im Team. Auch heute in Bielefeld setzt Trainer Skibbe auf den vielseitigen Ex-Kölner.


    Sagen würde er das so sicherlich nicht. Aber Lukas Sinkiewicz wird sich in den vergangenen Monaten gewiss das ein oder andere Mal gefragt haben, ob denn sein Wechsel nach Leverkusen im letzten Sommer wirklich der Weisheit letzter Schluss war. In der Vorbereitung, als nach Juans Abgang die Karten in Bayers Innenverteidigung völlig neu gemischt wurden, sah der Ex-Kölner wie der große Gewinner in Michael Skibbes Team aus. Dann hinderte eine langwierige Verletzung “Sinke“ am sportlichen Dienst und das Rennen um die Plätze machten andere. Jetzt aber, kurz vor Saison-Ultimo, kann der 22-Jährige seinen Wert fürs Kollektiv doch noch nachhaltig unterstreichen. „Ich denke, ich habe gezeigt, dass ich kein Blinder bin“, sagt Sinkiewicz zu seinen beiden sehr ansprechenden Leistungen im Uefa-Cup in St. Petersburg und danach in der Liga gegen Stuttgart.


    Bei seinem Trainer zumindest ist die Botschaft angekommen. „Er hat sich seinen Platz im Team verdient, weil er viel Stabilität reinbringt. Er ist körperlich sehr präsent auf dem Platz und spielt auch einen technisch sauberen Ball“, meint Skibbe vor dem heutigen Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (20 Uhr, Schüco-Arena). Dass Sinkiewicz im Moment als „Sechser“ im Mittelfeld gefragt ist und weniger als „Vierer“ in der Verteidigung, ist dabei wohl eher eine Momentaufnahme. „Mittelfristig sehe ich ihn bei uns als Vorstopper“, betont Skibbe, „aber Vielseitigkeit ist ja immer eine gute Sache.“


    Leverkusens Coach, in dessen Personalpuzzle allein Bernd Schneider (Zehenblessur) ein wackliges Element darstellt, fordert von den Seinen einen Kraftakt bei der darbenden Arminia, die derzeit einen Abstiegsplatz einnimmt. „Da ist nun nach den zuletzt hohen Belastungen noch mal eine Willensleistung gefragt“, erklärt der Fußballlehrer, „und dann haben wir zehn Tage Zeit bis zur nächsten Aufgabe und können für den Endspurt regenerieren.“ Denn einiges an Punkten wird schon noch zusammen kommen müssen für die Leverkusener in den letzten sechs Partien, wenn am Ende erneut ein internationaler Startplatz stehen soll. „Von Platz zwei bis acht ist fast alles noch möglich“, meint Skibbe, der sich zumindest schon mal auf eines festgelegt hat: „51 oder 52 Punkte, wie wir sie in den beiden letzten Spielzeiten geholt haben, werden diesmal auf keinen Fall reichen.“


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    VON FRANK NÄGELE, 14.04.08, 22:02h


    Leverkusen - Poker ist nachweislich der liebste Zeitvertreib der Fußball-Profis von Bayer 04 Leverkusen. Sie spielen es im Bus, im Flugzeug und immer, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Offensichtlich haben sie alle gemeinsam beschlossen, die Saison im Sinn dieses spektakulären Spiels zu beenden. Eine Partie mit hohem Einsatz hat die Verhältnisse im Spiel um die Millionen des internationalen Wettbewerbs massiv verändert. Leverkusen gewann es mit einem Drilling im Heads-up, dem direkten Vergleich, gegen den VfB Stuttgart, sprang von Platz sechs auf vier und ist nur noch einen Punkt von Platz drei entfernt, der die Chance auf einen Platz am großen, geldbeladenen Tisch der Champions League eröffnet.


    Allerdings sieht es nur aus wie gierige Zockerei, in Wahrheit wissen alle sehr gut, wo das Ziel liegt. Als er nach dem 3:0-Sieg über den Meister das Wort Champions League vernahm, wurde Torschütze Stefan Kießling ziemlich deutlich: „Jetzt fängt das schon wieder an. Als wir zum Spiel bei Bayern München fuhren, sagten alle, dass wir um den Titel mitspielen könnten, wenn wir da gewinnen. Und dann haben wir verloren. Das spukte jetzt zwei Wochen in unseren Köpfen herum. Lasst uns erst einmal Platz fünf sichern, danach können wir uns über mehr unterhalten.“ Trainer Michael Skibbe sieht die Krise der vier in Serie verlorenen Spiele als beendet an. „Wir haben zwei Spiele gewonnen und zwei gute Leistungen gezeigt, allerdings darf uns jetzt nur Bielefeld am Mittwoch interessieren, nichts anderes.“


    Das vergangene Wochenende hat gezeigt, zu was die Vereine im Abstiegskampf fähig sind. „In der Bundesliga ist nichts einfach“, sagt der Leverkusener Trainer, für den die letzten Tage auch persönlich wichtig waren. Kredit genießt er vor allem innerhalb des Vereins, aber das ist Skibbe auch am Wichtigsten: „Das zeichnet uns halt aus, dass wir gut arbeiten, kritisch miteinander umgehen, aber auch die Ruhe bewahren.“ Dies gelingt vor allem dank der Überfigur Rudi Völler. „Das ist ja eigentlich meine Hauptaufgabe hier“, erklärte der Sportchef, der am Sonntagabend 48 Jahre alt wurde, „wir stellen nach Niederlagen nicht alles in Frage, genauso wenig, wie wir nach Siegen ausflippen, wir bleiben ruhig.“


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    Zitat

    [i]Original von Vincent Vega[/i


    So sollte es sein......erfahrungsgemäß zeigen die aber den Kindergeburtstag von Olli Kahns Gärtner , die neuen FCB-Dusch-Strahler in der Kabine und 30 Making-of (s) der Bauern-Telekom-Spots.


    *arschkriech.....nach dem Maul schwafel* :LEV16


    Fänd ich nicht weiter schlimm, da ich das nach dem von mir befürchteten Ausgang des Spiels ohnehi nicht mitbekäme, weil ich gerade mal aufm Klo wäre um mir den Tag nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.


    Weshalb guck ich das gleich nochmal??????

    Wer übrigens genau hingeguckt hat auf dem Foto, hat denjenigen erkannt. Und ganz ehrlich, wenn der mit der Technik umgehen kann, dann kann das nun wirklich absolut jeder :LEV19


    [SIZE=7]selbst ich hab das geschafft, mit zwei linken Händen[/SIZE]

    VON ROMAN ZILLES


    (RP) In der zweiten Uefa-Cup-Partie gegen St. Petersburg wollen die Leverkusener wenigstens ihr Spiel wiederfinden. Trainer Michael Skibbe geht davon aus, dass „die Truppe intakt“ ist. Die Ankunft in der Zarenstadt vollzog sich bei Kälte und Regen.


    St. Petersburg Schlimmer geht es immer. Abgehoben im tristen Aprilwetter-Grau im Rheinland, empfing die Leverkusener bei der Landung gestern Mittag in St. Petersburg noch deutlich unangenehmeres Wetter: fünf Grad, Regen. Da wirken selbst die Sehenswürdigkeiten der Fünf-Millionen-Stadt auf der Fahrt ins Hotel farblos. Aber für die vielen Schönheiten am Wegesrand haben die Fußballprofis von Bayer nach eigener Aussage ohnehin keinen Blick. Sie sind auf das heutige Uefa-Cup-Rückspiel (18.30 Uhr) fixiert. „Wir brauchen wieder Erfolgserlebnisse. Damit wollen wir in St. Petersburg anfangen“, sagt Verteidiger Manuel Friedrich und ergänzt: „Wir müssen unser Spiel wiederfinden.“ So startete die Truppe der Suchenden ihre Reise in die zweitgrößte Stadt Russlands.


    Das meteorologische Grau untermalen sie aber nicht mit Schwarzmalerei in eigener Sache. Vielmehr versprüht die Belegschaft den Charme einer Klasse auf großer Fahrt. Dabei ist die Versetzung ins Halbfinale nicht nur gefährdet, sondern so gut wie ausgeschlossen. Vor Wochenfrist wirkte Leverkusens Elf wie fußballerische Abc-Schützen, die gegen gestandene Akademiker aus Petersburg im Wissens-Quiz bestehen wollten.


    Auf die deutliche Niederlage (1:4) folgte eine unglückliche in Dortmund. Der Trainer scheint selbst ein bisschen gespannt, wie die Reaktion der Seinen ausfällt: „Es wird sich zeigen, wie sehr das Dortmund-Spiel die Mannschaft noch belastet“, sagt Michael Skibbe. Der Coach plant zwar, eine B-Elf ins aussichtslose Rennen zu schicken. Aber dennoch wollen die Leverkusener noch einmal Zähne zeigen beim vermutlich letzten internationalen Auftritt der Saison. Vielleicht meinen sie damit auch nur das Lächeln, das die meisten trotz der misslichen Lage mit sich herumtragen. Da nestelt etwa der Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink einem Mitreisenden am Kragen herum, um dessen Bayer-Anstecker in die richtige Position zu bringen, und feixt. „Derzeit steht bei uns halt alles Kopf.“


    So lächeln sie die Krise weg, die ja eigentlich „eine ernste, aber nicht hoffnungslose Lage“ (Skibbe) oder auch nur „eine Phase, die jedes Team in einer Saison mal hat“(Völler), ist. „Die Ergebnisse stimmen nicht. Aber die Mannschaft ist absolut intakt“, merkt Skibbe noch an, und entsprechend habe er nichts an den alltäglichen Abläufen im Training geändert. Er geht wohl davon aus, dass es schlimmer als in den Vorwochen nicht kommen kann. Das Wetter spricht da immerhin eine andere Sprache: Für den Aufenthalt der Leverkusener in St. Petersburg wurden sogar Schneefälle prognostiziert.


    http://www.rp-online.de

    Kurz nur eine Frage an das Fanhausteam. Kann man mit der Jahreskarte nur eine Eintrittskarte oder auch mehrere zum Preis von 5 € kaufen? D.h. müssen wir JK's sammeln, wenn wir für mehrere JK-Inhaber Eintrittskarten holen wollen?

    Zitat

    Original von KingBerbo
    Na ja, der Beitrag von Vince ist zwar etwas theatralisch, aber im Kern stecken da (leider) sehr viele wahre Aussagen drinnen! Dieses mit Wenig zufrieden geben, scheint zu diesem Verein zu gehören wie Dieter Trozlek!


    Mal abgesehen davon, dass man Vince' Beitrag nur unterschreiben kann, finde ich persönlich jeden Vergleich von Tscholl mit diesem Verein einfach nur eine Frechheit. Der Mann macht nen wirklich guten Job und gibt sich garantiert nicht mit wenig zufrieden.....










    PS: :LEV8