Beiträge von Frostbeule

    VON ANDREAS SCHIRMER UND MORTEN RITTER, 06.03.08, 23:04h


    Leverkusen - Theofanis Gekas hat Bayer 04 Leverkusen den Weg ins Viertelfinale des UEFA-Pokals geebnet. Der griechische Fußball-Nationalspieler erzielte beim 1:0 (0:0) im Achtelfinal-Hinspiel gegen den Hamburger SV am Donnerstag per Kopf das Tor des Abends in der 77. Minute. In der über weite Strecken von Taktik und den Abwehrreihen bestimmten 32. deutsch-deutschen Europacup-Begegnung schuf sich sich Leverkusen vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Hamburg am kommenden Mittwoch. Dort müssen die Hanseaten auf die gelb-gesperrten Defensivkräfte Vincent Kompany und Nigel de Jong verzichten. Das erste Bundesliga-Duell im Europacup seit neun Jahren geizte lange mit Torszenen und Spielkultur.


    Beide Mannschaften setzten auf eine verstärkte Defensive mit zwei "Sechsern" vor der Viererkette. Einzige Leverkusener Sturmspitze war Theofanis Gekas. Der Torschützenkönig der vergangenen Bundesliga-Saison hatte lange als Joker auf der Bank gesessen. Stefan Kießling spielte hinter dem Griechen im Mittelfeld, Tranquillo Barnetta spielte neben Simon Rolfes auf der ungewohnten Position im defensiven Mittelfeld. HSV-Trainer Huub Stevens beorderte Collin Benjamin anstelle des dort erwarteten Boateng, Vincent Kompany erhielt im Mittelfeld den Vorzug gegenüber Piotr Trochowski.


    Taktik bestimmte die Partie


    Von Beginn an bestimmte die Taktik die Partie, Torchancen blieben Mangelware. Einzig Barbarez sorgte mit einem Schuss aus 20 Metern für so etwas wie Torgefahr, doch HSV-Torwart Frank Rost hatte mit dem Ball keinerlei Probleme (16.). Die jeweils aufgebotenen zwei defensiven Mittelfeldspieler engten den Aktionsradius der Spielgestalter Rafael van der Vaart und Sergej Barbarez gut ein. So war die erste Halbzeit nicht mehr als ein zähes Ringen um Raum im Mittelfeld, in dem die dritte Gelbe Karte für Kompany wegen Ballwegschlagens und die daraus resultierende Sperre der größte Aufreger war. Verbissen geführte Zweikämpfe statt Torraumszenen -mehr bekamen die Zuschauer nicht geboten.


    "Es ist ein ein von Strategie geprägtes Spiel, bei dem man den Eindruck hat, dass jede Mannschaft auf den Fehler der anderen wartet", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler in der Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gewann das Spiel endlich an Fahrt. David Jarolim hatte mit einem Heber die erste echte Torchance des Spiels (46.). Im Gegenzug köpfte Gekas über den Kasten. Beide Mannschaften riskierten jetzt mehr, doch die daraus sich ergebenden Chancen blieben zunächst ungenutzt. Erst Gekas sorgte mit seinem ersten Treffer im UEFA-Pokal nach einer Ecke von Barnetta für Torjubel. Der Grieche hätte drei Minuten vor Schluss sogar für das 2:0 sorgen können, vergab aber die Torchance. (dpa)


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    Bayer-Fans: „Ja“ zu Düsseldorf
    VON TOBIAS KRELL
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    Im Kampf um den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen einen dicken Rückschlag hinnehmen müssen.


    Leverkusen (RP) Die Fangemeinde von Bayer 04 kannte gestern nur ein Thema: die Neuigkeiten zum Stadion-Ausbau. Der Verzicht auf Kreuz und Parkhaus lässt die meisten Anhänger kalt. Hitziger wurde über das Ausweichquartier Düsseldorf gesprochen. In der LTU-Arena trägt der Fußball-Bundesligist in der Rückrunde der kommenden Saison seine Heimspiele aus.


    Für Gerd Wölwer, Grünen-Ratsherr und 1976 Mitgründer des 1. Fanclubs, ist das kein Problem. „Wer nach Glasgow zum Champions League-Finale reist, für den wird auch die Fahrt nach Düsseldorf kein Hindernis sein“, ist er überzeugt. Wölwer hofft sogar, dass das Zwangsgastspiel dem Verein neue Anhänger aus dem dortigen Umfeld beschert.


    „Wir bei Bayer sind weltoffen – so lange es nicht um Köln geht“, sagt der Lokalpolitiker. Bei einem Umzug in die Domstadt hätte er die dortigen Spiele boykottiert. „Kein Cent für die Kölner“, ist schon seit Jahren seine Devise, weshalb er auch Spiele der Leverkusener in Müngersdorf stets boykottiert hat – inklusive des Europapokal-„Heimspiels“ gegen Barcelona während des Stadionumbaus 1988.


    Froh über die Entscheidung für Düsseldorf und gegen Köln ist auch Holger Janssen. Der Bankkaufmann, Mitglied des Fanclubs „Mad Boyz“, hätte es von seinem Arbeitsplatz in Domnähe dann zwar nicht so weit zu den Spielen. „Aber das wäre einfach nicht gegangen“, meint der 32-Jährige. Er findet es schade, dass das Bayerkreuz auf dem Dach des umgebauten Stadions erst einmal fehlen wird. Denn das mache die Besonderheit der Planungen aus.


    Sorgen bereitet ihm die Zeit in der LTU-Arena vor allem in Bezug auf internationale Spiele mit frühen Anstoßzeiten. „Auf die werde ich dann wohl verzichten müssen“, sagt er. Andreas Traudisch, Trainer des Kreisligisten BV Neukirchen, sieht sogar Probleme bei allen Spielen außerhalb des Samstags. „In der Woche früh müsste ich mir einen halben Tag Urlaub nehmen. Und am Sonntag sind die Spiele für mich nicht drin, weil dann meine Mannschaft spielt“, erklärt er.


    Die meisten Fans sehen die halbe Runde im fremden Stadion relativ gelassen. Dementsprechend ruhig verliefen die beiden vergangenen Tage auch für den Fanbeauftragten Andreas „Paffi“ Paffrath. „So neu war das Thema nicht. Reaktionen gab es darum jetzt kaum“, berichtet er. Allerdings sei seit der ersten Ankündigung eines eventuellen Umzugs schon eifrig darüber gesprochen worden. „Wir bekommen ein wirklich tolles Stadion. Dafür müssen wir eben diese Einschränkungen in Kauf nehmen“, fasst er die Meinung vieler Fans zusammen.


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    Neue Hürden für das Kaufhaus

    Ganz so glatt wie zunächst gedacht, wird die Kaufland-Ansiedlung wohl doch nicht den Stadtrat passieren.
    Ein Antrag der CDU, die bau- und liegenschaftsrechtlichen Voraussetzungen für die geplante Investition an der Peschstraße zu schaffen, wurde vom Finanzausschuss in die Ratssitzung am kommenden Montag vertagt. Grund: Ein Änderungsantrag der SPD, der zunächst noch einige Prüfungshürden vorsieht, bevor eine endgültige Entscheidung zugunsten des Kauflands fallen könne.


    Die Sozialdemokraten fordern unter anderem die Einholung eines ergänzenden Einzelhandelsgutachtens, wollen wissen, wie sich das Projekt städtebaulich einordnet und ob die Innenstadt den zusätzlichen Autoverkehr problemlos aufnehmen kann. In der Begründung zum Antrag äußerte Fraktionschef Walter Mende erhebliche Bedenken gegen die Überbauung der Breidenbachstraße. Diese „torpediere“ die Absicht, Breidenbachstraße und Wiesdorfer Altstadt attraktiver zu gestalten; erhebliche Zweifel habe man auch, ob zusätzliche Verkaufsflächen im vorgesehenen Umfang noch verträglich für den Einzelhandel in der Wiesdorfer City seien. Auch sei zu befürchten, dass durch die Kaufland-Ansiedlung Leerstände in der City C entstünden. Schließlich bemängelt die SPD-Fraktion, die vom Investor vorgelegten Unterlagen seien keine ausgearbeiteten Pläne. So sei keine Skizze der Fassade auf der Seite der Breidenbachstraße präsentiert worden, obwohl dies eine Kernfrage sei.


    Dem Eindruck in der Wiesdorfer Händlerschaft, die SPD sei dabei, sich von dem Kaufland-Projekt zu verabschieden, widersprach gestern auf Anfrage der Wiesdorfer SPD-Ratsherr Jürgen Scharf. Seine Fraktion sei keineswegs gegen das Projekt, erklärte Scharf und verteidigte den Antrag und die damit verbundenen Forderungen nach entsprechenden Untersuchungen im Vorfeld der Baugenehmigung. Allerdings, so räumte er ein, sei die Begründung des Antrags „etwas düster“ ausgefallen, aber die Begründung sei schließlich nicht Bestandteil des Antrags. (ras)


    Quelle: Leverkusener Anzeiger

    Warnstreik: Leverkusen wird (noch) verschont

    In weiten Teilen von Deutschland wird heute nicht gearbeitet. Die Gewerkschaft verdi hat zum Warmstreik aufgerufen. In Leverkusen läuft aber derzeit alles planmäßig.



    Die Busse der wupsi fahren, die Müllabfuhr ist unterwegs, der Streudienst fährt und auch die Kindergärten öffnen planmäßig. Allerdings wird heute Mittag eine Kundgebung in Wiesdorf stattfinden: Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst versammeln sich um 12 Uhr am Bahnhof Leverkusen-Mitte und marschieren dann durch die Fußgängerzone. Beteiligen werden sich die Beschäftigten von


    - Stadtverwaltung Leverkusen
    - Klinikum in Schlebusch
    - Müllabfuhr, AVEA
    - Energieversorgung, EVL
    - Wohnungsgesellschaft, WGL
    - Technische Betriebe Leverkusen, TBL
    - Sparkasse Leverkusen.


    Die Busse der wupsi werden aber auch dann planmäßig fahren: die wupsi-Busfahrer werden sich auch an dieser Kundgebung nicht beteiligen. Einzig auf der Linie 233, Chempark-Monheim, kommt es zu Behinderungen. Denn diese Linie wird von den Verkehrsbetrieben Monheim bedient und hier beteiligen sich die Mitabreiter an dem verdi-Warnstreik.


    Auch an den Flughäfen kommt es zu erheblichen Behinderungen: In Köln/Bonn und Düsseldorf beteiligen sich die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der Gepäckabfertigung, des Check-In-Bereichs und der Flughafenfeuerwehr. Die Gepäckbänder stehen still, nichts geht mehr. Allein die Lufthansa hat 140 Flüge gestrichen.


    Die Flughäfen haben spezielle Hotlines geschaltet, bei denen sich Fluggäste informieren können:
    Köln/Bonn: 02203-40 3456
    Düsseldorf: 0211-42 10


    Und auch in den Stadtgebieten von Köln und Düsseldorf kommt es zu erheblichen Problemen: die Busse und Bahnen der Rheinbahn (Düsseldorf) und der KVB (Köln) sind am Morgen in den Depots geblieben und werden heute nicht fahren.



    Köln


    Nur auf folgenden Kölner Strecken fahren heute Busse, weil hier private Busunternehmen im Einsatz sind:


    * 127: Longerich - Pesch - Mengenich - Ossendorf


    * 132: Meschenich - Rondorf - Arnoldshöhe - Chlodwigplatz - Heumarkt - Dom/Hbf.


    * 136: Neumarkt - Rudolfplatz - Lindenthal, Dürener Straße - Hohenlind


    * 145: Bachem - Frechen - Weiden - Lövenich - Widdersdorf - Bocklemünd


    * 148: Ossendorf - Bilderstöckchen - Geldernstraße/Parkgürtel - Nippes S-Bahn - Ebertplatz


    * 152: Porz - Eil - Ostheim - Mülheim - Stammheim - Bayerwerk/S-Bahn


    * 154: Porz Markt - Rath/Heumar - Königsforst - Brück - Dellbrück - Dünnwald


    * 159: Holweide - Buchheim - Mülheim - Buchforst - Kalk - Poll


    * 160: Porz Markt - Eil - Urbach - Grengel - Wahn S-Bahn - Lind


    Auf allen anderen Kölner Linien fahren heute weder Straßenbahnen noch Busse.



    Düsseldorf


    In Düsseldorf fahren heute nur auf folgenden Strecken Busse:


    * Die Linien O5, O10, O17, SB50, 725, 738, 741, 747, 748, 751, 753, 770, 771, 773, 776, 777, 780, 827, 828, 829, 830, 831 und 863 fahren nach normalem Fahrplan


    * auf den Linien O14 und O19 fährt der Taxibus


    * die Linie 782 pendelt zwischen den Haltestellen "Solingen Hauptbahnhof" und "Hilden, Köbener Straße"


    * die Linie 785 pendelt zwischen den Haltestellen "Langenfeld S" und "Düsseldorf-Reisholz S"


    * die Linien 730, 832, 834 und 839 sind nur teilweise im Einsatz, das heißt, dass einige Busse fahren, andere ausfallen. Die Rheinbahn empfiehlt, sich frühzeitig über Alternativen zu Bus, Straßenbahn und U-Bahn zu informieren und - soweit möglich - auf die S-Bahnen der Deutschen Bahn und der Regiobahn umzusteigen.



    Informationen zu den Bussen und Bahnen in Köln, Düsseldorf und Leverkusen gibt es rund um die Uhr unter der "Schlauen Nummer" für Bus und Bahn in NRW: 01803-50 40 30 (jeder Anruf kostet 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz können die Preise abweichen).

    http://www.radioleverkusen.de

    Stimmt, wenn man bedenkt, dass sogar die Markenzeichen auf Bussen abgeklebt werden mußten wegen der Sponsoren. Wer weiß, ob sowas nicht auch künftig Thema geworden wäre. Hätte mich allerdings dann mal sehr interessiert, wie das Bayer-Kreuz dann abgedeckt worden wäre.

    Zitat

    Original von Grimaudino
    vielleicht haben ja die Herren Meier und Overrath was gegen unser Kreuz auf dem Dach gehabt :D ... sach mal Wolfgang, könnt ihr nich .........., ihr habt ja schon 2 .. :LEV16


    Das Dach ohne Kreuz iss wie ein Klo ohne Deckel : "Das Kreuz muss bleiben" :LEV18 :LEV2


    Für DIE Initiative machst aber Du den Pressesprecher, Grimaudino!

    BayArena-Ausbau wird teurer als geplant

    Der Ausbau der BayArena wird wahrscheinlich teurer als geplant. Wie der Express berichtet, werde man bei dem Ausbau weit mehr als die geplanten 56 Millionen Euro benötigen.


    Die Kostenexplosion hänge vor allem mit den gestiegenen Rohstoffpreisen zusammen. Allein die Kosten für Stahl hätten sich seit der BayArena-Planung fast verdoppelt. Das sei so nicht vorhersehbar gewesen, wird Bayer04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser zitiert. Er lasse derzeit überprüfen, wo es noch Einsparpotenziale gibt.


    Vor allem die Pläne, ein Bayerkreuz auf dem Dach der BayArena entstehen zu lassen, seien sehr kostspielig. Allein hierfür werden rund 20 Millionen Euro benöigt.


    Quelle: http://www.radioleverkusen.de

    VON FRANK NÄGELE UND CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 28.02.08, 23:28h


    Leverkusen / Bochum - Für einen Torjäger, der vor Ungeduld platzen müsste, weil er nicht spielt, gibt sich Theofanis Gekas erstaunlich entspannt. Er wird im Sommer erstmals Vater, vielleicht ist es das. Er wirkt nicht mehr so grimmig wie am Anfang seiner Leverkusener Zeit. Sportlich ist seine Lage aber schlechter geworden. Am Sonntag tritt der Grieche mit Bayer 04 Leverkusen bei seinem Ex-Klub VfL Bochum an. Aber er wird auf der Bank sitzen, vielleicht sogar 90 Minuten lang. Letzte Woche gegen Schalke war es eine Stunde. „Aus Leistungsgründen gibt es keinen Anlass, etwas zu ändern“, sagt Trainer Michael Skibbe. Kein Platz also für Gekas (27), Gewinner der Torjägerkanone der Bundesliga 2007 mit 20 Toren. „Ich weiß, was ich kann“, sagt der Grieche nur. Aber die Zeit läuft, die Europameisterschaft naht: „Es ist unvorteilhaft, wenn man im Klub nicht spielt. Aber Otto Rehhagel weiß, was er an mir hat.“


    Über letzteres rätseln sie in Leverkusens noch. Acht Tore hat Gekas in der Hinrunde für Bayer 04 erzielt, mehr als alle anderen im Klub. Aber er spielt nicht mehr. „Es ist für ihn nicht glücklich gelaufen“, sagt Sportchef Rudi Völler.


    Mehr Konkurrenz


    Mag Leverkusen auch auf einer Wolke der Harmonie schweben wie ein Luftballon durchs Kinderzimmer, so ist das Gekas-Thema eine Reißzwecke, die im Teppich lauert. Das Schicksal ehemaliger Bochumer Torjäger ist schließlich eine beeindruckende Bilanz des Scheiterns: Thomas Christiansen, Vahid Hashemian, Peter Madsen - alle gingen bei anderen Klubs unter. „Ich habe mir schon gedacht, dass es schwerer für Gekas wird, sich in Leverkusen durchzusetzen“, sagte sein Bochumer Ex-Coach Marcel Koller. Die Idee mit dem „idealen Konterstürmer“ (Bochums Manager Stefan Kuntz) in der um spielerische Dominanz bemühten Leverkusener Mannschaft sei kein Missverständnis, findet Völler: „Wir wussten, er ist nun mal einer, der wenig am Spielgeschehen teilnimmt. Es gibt bei uns mehr Konkurrenz als in Bochum.“ Trainer Skibbe zieht momentan den weniger gefährlichen, aber fleißigeren Arbeiter Stefan Kießling vor. An einen Verkauf von Gekas denkt niemand: „Es wird weiterlaufen“, sagt Skibbe.


    Die Frage, ob der Transfer richtig war, wird immer wieder von der Frage nach der Integration überlagert. Zugespitzt: Muss man gut Deutsch können, um im Sturmzentrum - mal abseits und mal nicht - auf Pässe zu warten oder Abpraller über die Linie zu stupsen? Oder reicht das, was Gekas übersetzen lässt: „Ich fühle mich wohl. Es gibt nichts auszusetzen. Ich bin hier, um in erster Linie fußballerisch Erfolg zu haben und nicht als Deutschlehrer.“ Gekas kann stur sein, beim Spiel in Wolfsburg verweigerte er beleidigt das Aufwärmen, weil er auf die Bank musste. „Er soll sich mit der Mannschaft verständigen können“, fordert Skibbe, der den von Gekas gern geschwänzten Unterricht intensiviert hat. „Ich verstehe die Kommandos im Training und komme in der Kabine zurecht“, verteidigt sich Gekas per Dolmetscher. „Man muss auch mal "nen Witz in der Kabine verstehen. Das ist wichtig für das Wohlbefinden“, so definiert Völler die Sprachkompetenz. Fortschritte auf dem Weg ins Reich des Kabinenwitzes sind festzustellen: „Der Unterricht fruchtet jetzt, spätestens zur nächsten Saison wird er sich gut verständigen können“, findet Skibbe.


    Auch Bochums Trainer Koller störte die Sprachbarriere: „Wir wollten auch, dass er Deutsch spricht, aber am Ende brauchte ich nur seine Tore. Bei Bayer kann jeder Tore schießen. Sie sind derzeit auf die Tore von Gekas gar nicht so angewiesen“, sagt der Schweizer, der den Griechen im Sommer für 2,3 Millionen Euro gehen lassen musste. VfL-Manager Stefan Kuntz, der mit dem Slowaken Stanislav Sestak einen ausgezeichneten Nachfolger aufgetrieben hat, weiß Trost für den Vorgänger: „Mag sein, dass er den Wechsel manchmal bereut. Aber das ändert sich sofort, wenn er auf seinen Gehaltszettel guckt.“


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    Umzug in die Rathaus-Galerie wird teurer

    Die Stadt muss rund 2 Millionen Euro mehr für den Umzug ins neue Rathaus ausgeben als geplant. Die Gutachter haben sich offenbar verkalkuliert.


    Durch den Bau der neuen Rathausgalerie sollten ursprünglich 4,2 Millionen Euro eingespart werden. Eine Sanierung des alten Rathauses wäre deutlich teurer gewesen. Jetzt spart die Stadt aber nur rund 2 Millionen Euro.


    Unter anderem war bei der Kalkulation vergessen worden, dass bei einigen Arbeitsplätzen gewisse Abstände aus Gründen des Datenschutzes eingehalten werden müssen. Dadurch mußten zusätzliche Räume angemietet werden.


    Stadtkämmerer Rainer Häusler blickt aber trotzdem positiv in die Zukunft. Er hoffe während des Umzugs an anderer Stelle sparen zu können.

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    Hmm, wieso nur glaube ich nicht, dass am Ende von den 4,2 Mio Euro überhaupt was übrig bleibt?

    Die freien Tage sind vorbei, am Mittwoch hat Bayer 04 das Training wieder aufgenommen. Zur Freude von Michael Skibbe in fast vollständiger Besetzung.


    Dmitry Bulykin ist der einzige Spieler, der zurzeit fehlt. Den Russen setzt ein Bänderriss außer Gefecht.


    Adler trainiert


    Die Lage bei den Torhütern hat sich entspannt. René Adler (nach Faserriss) und Erik Domaschke (nach Fingerbruch) ließen sich von Torwart-Trainer Rüdiger Vollborn unter Beschuss nehmen.


    Fast schon eine Luxussituation für Skibbe, der nach aktuellem Stand der Dinge sogar Nationalspieler Sonntag gegen Bochum aus dem Kader lassen müsste.


    Ruhe vor dem Sturm


    Die vergangenen zwei Wochen waren erfolgreiche, aber auch anstrengende Wochen für Bayer 04: Fünf Spiele in 15 Tagen musste die Werkself bewältigen, verlor jedoch keine einzige Partie.


    In dieser Woche kann nun etwas durchgeatmet werden, bevor es erneut im Eiltempo weitergeht. Das Spiel beim VfL Bochum ist der Auftakt in die nächsten fünf Spiele in 15 Tagen. Diesmal ist jedoch keine Partie dabei, vor der die Mannschaft nicht mindestens 48 Stunden Pause hat.


    Ein Video zur Trainingssituation mit Stimmen und Meinungen folgt am Nachmittag.


    http://www.bayer04.de


    Na, das sind doch mal gute Nachrichten.