Wie, Eckert macht ein UFFTA und das auch noch im Ausland? Bei solch seltenen Vorfällen sollte der Schiri eigentlich das Spiel unterbrechen
Beiträge von Frostbeule
-
-
Der FC Zürich setzte seine jüngste Niederlagenserie im Uefa-Cup fort: Gegen Leverkusen setzte es im Letzigrund eine 0:5-Niederlage ab.
Im 30. Spiel der Hinrunde schlitterte die Equipe von Bernard Challandes gegen Leverkusen ins Debakel. Mit der fünften Niederlage in Folge endete für den FCZ auch die erfolgreiche Serie der Europacup-Heimspiele. Erstmals seit der Saison 2000/01 gegen Genk verlor der FCZ wieder vor eigenem Anhang. Immerhin 20'100 Zuschauer waren zum Abschluss der Herbstsaison in den Letzigrund gekommen - so viele wie nie mehr seit dem Meistercup-Halbfinal 1977 gegen Liverpool.
Die Leverkusner, die zuvor 18 Auswärtsspiele im Europacup sieglos geblieben waren, nutzten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die zahlreichen Fehler der Zürcher erbarmungslos. Die ungenügende Leistung der Zürcher Defensive dokumentiert das 3:0 kurz nach der Pause durch Barnetta, der wegen zahlreicher Abwesenden Captain der Werkself war. Der St. Galler wurde von Stefan Kiessling, der auf der linken Seite von Alain Rochat laufen gelassen worden war, ideal bedient und erzielte eines seiner raren Kopftore (50.).
Dabei schien der Beginn aus Zürcher Sicht gefällig, doch nach einer Viertelstunde waren die Gäste aufgetaut. Ein erster gefährlicher Schuss Kiesslings flog noch knapp links am Gehäuse vorbei (18.). Der deutsche Internationale stand auch am Ursprung der beiden entscheidenden Szenen in der ersten Halbzeit. Vor dem 0:1 wurde er von Marc Schneider unmotiviert über den Haufen gerannt, und vor dem zweiten Treffer luchste er Alain Rochat den Ball ab. Oder vielmehr vertändelte der Ersatz des verletzten Captain Hannu Tihinen in hinterster Position den Ball fahrlässig.
Den Freistoss nach Schneiders Foul zirkelte Linksverteidiger Gresko an der wohl nicht ganz ideal postierten Mauer vorbei ins Netz (19.); das 2:0 erzielte nach Kiesslings Ballgewinn der russische Stürmer Dimitri Bulikin, der 2003 in der EM-Qualifikation mit Russland drei Tore zum 4:1 gegen die Schweiz erzielte, ohne Mühe gegen den chancenlosen Johnny Leoni (23.). Bulikin schoss nach dem Seitenwechsel auch den vierten Treffer für die Gäste (57.). Auf Zürcher Seite vergab Yassine Chikhaoui kurz vor der Pause die einzige gute Möglichkeit des Heimteams kläglich (38.).
Im Sturm war Alexandre Alphonse, der mit seinen Treffern hauptsächlichen Anteil am Erfolg des FCZ im Uefa-Cup hatte, wie zuletzt in der Meisterschaft ohne Wirkung. Der Franzose hatte sich nach seiner Leistenverletzung im Spätherbst nie mehr richtig erholt. Seine Offensivpartner Raffael, der sich dem Schaufesnter Bundesliga offensichtlich zeigen wollte, und Chikhaoui waren wohl bemüht, verloren sich jedoch (zu) oft in Einzelaktionen, die zumeist beim dritten oder vierten Gegenspieler ihr Ende fanden. Gleichwohl erlöste Challandes seinen französischen Angreifer erst nach einer Stunde; Alphonses Remplacent Eudis blieb noch wirkungsloser.
Während die Angriffsreihe um die Künstler Chikhaoui, Raffael und Alphonse zumeist in eigener Schönheit starb, leisteten sich Rochat, Schneider oder auch Silvan Aegerter in der Defensive Fehler und Aussetzer, die nicht nur auf internationalem Niveau bestraft werden. Am Ende liess sich gar noch Leoni von den Unsicherheiten seiner Vorderleute anstecken und liess einen Ball direkt vor die Füsse Kiesslings fallen. Der Mann des Spiels krönte seine Leistung mit dem 5:0 zehn Minuten vor dem Ende.
tages-anzeiger.ch
-
Von THOMAS GASSMANN
Zürich –Natürlich war die Stimmung auf der Weihnachtsfeier von Bayer im Züricher In-Klub „Kaufleuten“ blendend. Schließlich hatte das Team von Trainer Michael Skibbe zuvor im UEFA-Cup-Spiel den FC Zürich im bitterkalten Letzigrundstadion mit 5:0 abgefertigt und sicherte sich Platz eins in der Gruppe E.So endete für Leverkusen ein „blendendes“ Jahr, wie Sportchef Rudi Völler zufrieden feststellte. Die Art und Weise wie Bayer in Zürich auftrumpfte, verdiente schon ein Sonderlob. Die Eidgenossen hatten gegen furios aufspielende Leverkusener nicht den Hauch einer Chance.
Vratislav Greskos 20-Meter-Freistoßtreffer war der Beginn einer eindrucksvollen Vorstellung. Und dann war da noch ein Mann namens Dimitri Bulykin, der wie angekündigt von Beginn an stürmen durfte. Der Russe, in der Liga nur Stürmer Nummer vier, beeindruckte durch seine Kopfballstärke und Ballsicherheit.
Eine tolle Vorarbeit von Stefan Kießling nahm der 28-Jährige sicher auf, steuerte auf den Züricher Keeper Johnny Leoni zu und schoss eiskalt zum 0:2 ein. Bulykin drehte jubelnd ab, blieb plötzlich abrupt stehen.
Dann kamen seine Kollegen zu ihm, lachten und machten gemeinsam eine Babyschaukel. Baby-Grüße nach Moskau! Trainer Michael Skibbe: „Er ist jetzt eine tolle Alternative für uns im Sturm.“
Bulykin wurde gerade Vater einer Tochter, die in der russischen Hauptstadt zur Welt kam und auf den Namen Agatha hört. Und weil es so schön war, setzte der 1,93 Meter-Billig-Stürmer (war ablösefrei) noch einen drauf und erzielte in Minute 57 noch einen Treffer.
Weil der Gastgeber so abenteuerlich schlecht war, durfte sich sogar Tranquillo Barnetta in die Torschützenliste einreihen. Nach einer wiederum hervorragenden Vorarbeit von Kießling schlug der Mittelfeldspieler per Kopf zu, Kießling erhöhte noch auf 5:0.
Während für Bayer die Reise nach Zürich also zu einer wunderbaren Fußballparty wurde, flog Berlins Manager Dieter Hoeneß frustriert zurück.
Zürichs Brasilianer Raffael, der 4,5 Millionen Euro Ablöse kosten soll, enttäuschte auf der ganzen Linie und war einer der schwächsten Akteure auf dem Platz. Wieso der Stürmer überhaupt auf der Einkaufsliste Herthas erscheinen konnte, ist nach seiner Leistung am Mittwoch schleierhaft.
-
Zum Jahresausklang setzte sich Bayer Leverkusen im eisig kalten Letzigrund zu Zürich gegen den FC Zürich verdient mit 5:0 durch und holt sich dadurch den Gruppensieg. Die Skibbe-Elf kann dadurch in der Zwischenrunde auf vermeintlich leichtere Gegner hoffen. Zürich hingegen kann nun in der Winterpause frische Kraft tanken, um dann im neuen Jahr der eigenen Negativserie von nun fünf sieglosen Spielen in Folge ein Ende zu bereiten.
Leverkusens Coach Michael Skibbe baute seine Anfangself nach dem 2:5 in Bremen auf drei Positionen um: Für den wegen eines Kapselrisses am rechten Zeigefinger ausgefallenen Adler stand Fernandez zwischen den Pfosten. Zudem kamen Sinkiewicz und Bulykin für Castro und Freier. Beim FC Zürich brachte Trainer Bernard Challandes im Vergleich zur schmerzlichen 1:2-Niederlage im Schweizer Cup gegen den FC Thun Barmettler für Tihinen.
Beide Mannschaften begannen die Partie verhalten, aber mit zum Teil sehenswerten Kombinationen, wobei das auf Konter ausgelegte Leverkusen schnörkelloser und direkter nach vorne agierte, dennoch konnte zu Beginn weder Bayer noch Zürich gefährlich vor des Gegners Tor auftauchen.
So plätscherte das Match lange Zeit vor sich hin. Erst in der 18. Minute trat Kießling erstmalig in Szene: Der Leverkusener Stürmer verfehlte mit einem strammen Schuss das Tor nur knapp. Nur eine Minute später holte er einen Freistoß in Strafraumnähe raus, den dann Gresko zur Leverkusener Führung nutzte. Kurz darauf war Kießling erneut Ausgangspunkt eines Treffers. Diesmal nutze der 23-Jährige einen Patzer von Zürichs Kapitän Rochat aus, um Bulykin in Szene zu setzen. Der Russe bedankte sich und besorgte das 2:0 (23.).
Der Leverkusener Doppelpack hinterließ Wirkung beim Schweizer Meister, der kaum noch aus der eigenen Hälfte herauskam. In dieser Phase hätte Barbarez noch erhöhen können, aber der Bosnier köpfte an die Latte (33.).
Mit zunehmender Spieldauer ließ die Skibbe-Elf Zürich ins Spiel zurückkommen. Die Schweizer bekamen dann auch eine Großchance, die den Anschlussstreffer hätte bedeuten können. Fernandez reagierte aber gut, er störte Chikhaoui geschickt, so dass Haggui den unpräzisen Schuss des Tunesiers klären konnte. So musste der Tabellenzweite der AXPO Super League mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.
Nach der Halbzeit begann der "Stadtclub" mit etwas mehr Offensivdrang, ohne dabei zwingend zu sein. Bayer machte es besser. Kießling flankte präzise von der rechten Seite auf Barnetta, der per Kopf auf 3:0 erhöhte (50.). Nur sieben Minuten darauf fiel der nächste Treffer. Rolfes hatte Bulykin frei gespielt, der dann gegen Leoni kühlen Kopf behielt und sein zweites Tor markierte.
Zürich war von den Geschehnissen beeindruckt und konnte sich nicht mehr von dem Schock erholen. Leverkusen hingegen begnügte sich weitestgehend damit, das Resultat zu verwalten, blieb dabei aber gefährlich. In der Schlussphase profitierte dann Kießling von zahlreichen Fehlern der Zürcher-Defensive und sorgte für den 5:0-Endstand.
Die Zwischenrundegegner der beiden Mannschaften werden am kommenden Freitag im schweizerischen Nyon ausgelost. Für Leverkusen ist dabei eine Sache gewiss: Der Gegner wird ein Team sein, das in der UEFA-Cup-Gruppenphase in seiner Gruppe den dritten Platz erringen konnte. DIe Challande-Elf wird sich mit einem Gruppensieger messen müssen.
-
Für mich der beste Spieler der Hinrunde. Ich hoffe, dass er in der Rückrunde mal so gefeiert wird, wie ihm das nach dieser Serie zusteht. Großartig!
-
Zürich (RPO). Bayer Leverkusen hat den Auswärtsfluch im Uefa-Pokal eindrucksvoll besiegt. Der Bundesligist setzte sich im letzten Spiel vor der Zwischenrunde mit 5:0 (2:0) beim FC Zürich durch.
Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel sicherte sich Bayer, das bereits zuvor für die nächste Runde qualifiziert war, auf der Zielgeraden noch den Sieg in der Gruppe E, durch den der Werksklub im nächsten Durchgang einen ausgeschiedenen Verein aus der Champions League als Gegner verhinderte und zudem mit einem Auswärtsspiel in die folgenden K.o.-Spiele startet.
Das Team von Trainer Michael Skibbe profitierte beim Sprung an die Tabellenspitze von einem 2:1-Sieg des FC Toulouse gegen den bisherigen Tabellenführer Spartak Moskau.
Die Treffer für Bayer erzielten vor 20.100 Zuschauern vor der Pause der Slowake Vratislav Gresko (19.) und der Russe Dmitri Bulykin (23.), die jeweils ihren ersten Pflichtspieltore für den Werksklub feiern durften. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gelang dem Schweizer Nationalspieler Tranquillo Barnetta, der in seiner Heimat Bayer als Kapitän anführte, mit seinem ersten Europacup-Treffer das 3:0, ehe Bulykin (57.) erneut erfolgreich war und Stefan Kießling (80.) mit seinem fünften Europacuptreffer in der laufenden Saison den Schlusspunkt markierte. Die Torschützen sorgten zudem für eine tolle Weihnachtsfeier des Klubs nach dem Spiel in einer Züricher Nobeldiskothek, zu der der Verein alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle eingeflogen hatte.
FOTOSTRECKE
Der FC Bayern München und Bayer Leverkusen haben zum Abschluss der Uefa-Pokal Gruppenphase ein Torfestival veranstaltet.Die Gäste, die von Beginn an auf Offensive setzten, hatten mit dem elfmaligen Schweizer Meister leichtes Spiel. Am Ende war der erste Auswärtssieg des UEFA-Cup-Siegers von 1988 im Europacup nach 18 erfolglosen Anläufen hochverdient. Am 1. Oktober 2002 hatte Bayer in der Partie beim israelischen Vertreter Maccabi Haifa (2:0) letztmals in der Fremde gewonnen. "Es ist an der Zeit, dass sich das ändert", hatte Bayer-Sportchef Rudi Völler nochmals kurz vor dem Anpfiff gefordert. Nach dem 2:5 zum Hinrunden-Abschluss bei Werder Bremen konnte Bayer die Forderungen Völlers mit dem höchsten Auswärtssieg seiner Europacupgeschichte problemlos erfüllen und für einen gelungenen Jahresabschluss sorgen.
Auch ohne den verletzten Stammtorwart Rene Adler, der von Benedikt Fernandez problemlos ersetzt wurde, sowie den ebenfalls angeschlagenen Stammkräften Bernd Schneider und Arturo Vidal sowie den gesperrten Carsten Ramelow kamen die Gäste nie in Bedrängnis. Gresko verwandelte einen an Kießling verursachten Freistoß zum 1:0, vier Minuten danach nutzte der russische Nationalspieler Bulykin einen groben Fehler von FC-Kapitän Alain Rochat zum 2:0.
MEHR ZUM THEMA
Der FC Sevilla und Espanyol Barcelona stehen sich in Glasgow im Finale um den Uefa-Cup gegenüber. Wir zeigen Ihnen, wer in der Vergangenheit den Pokal holte.Anschließend hatte Zürichs Schlussmann Johnny Leoni Glück, dass ein Kopfball von Sergej Barbarez (34.) nur am Querbalken landete. Mit der Führung im Rücken dominierte Bayer das Spielgeschehen. Lediglich in der 37. Minute hatte der Schweizer Meister eine gute Gelegenheit, als Yassine Chikhaoui Bayer-Schlussmann Fernandez überwand, Karim Haggui aber noch vor der Torlinie retten konnte. Nach dem 3:0 von Barnetta, der hervorragend von Kießling in Szene gesetzt wurde, machte der starke Bulykin nach Vorarbeit von Simon Rolfes alles klar.
In einer starken Bayer-Mannschaft verdienten sich Bulykin, Kießling und Rolfes die Bestnoten. Bei den schwachen Gastgebern, die dennoch die nächste Runde erreichten, konnte sich niemand hervorheben. Entsprechend wenig konnte deshalb auf der Tribüne auch Herthas-Manager Dieter Hoeneß von Zürichs Brasilianer Raffael sehen, der noch in der Winterpause an die Spree wechseln soll.
STATISTIK
Zürich: Leoni - Stahel, Barmettler, Rochat, Marc Schneider - Konde, Abdi, Aegerter (67. Tico) - Chikhaoui, Raffael (86. Schönbächler) - Alphonse (63. Eudi). - Trainer: Challandes
Leverkusen: Fernandez - Sarpei, Friedrich (29. Callsen-Bracker), Haggui, Gresko - Sinkiewicz (61. Faty), Rolfes - Kießling, Barbarez, Barnetta - Bulykin (78. Gekas). - Trainer: Skibbe
Schiedsrichter: Rodriguez Santiago (Spanien)
Tore: 0:1 Gresko (19.), 0:2 Bulykin (23.), 0:3 Barnetta (50.), 0:4 Bulykin (57.), 0:5 Kießling (80.)
Zuschauer: 20.100
Beste Spieler: Bulykin, Rolfes, Kießling
-
ERSTELLT 19.12.07, 22:43h, AKTUALISIERT 19.12.07, 22:55h
Zürich - Der Jahresabschluss ist Bayer 04 Leverkusen ziemlich perfekt geglückt, gestern Abend jedenfalls beherrschte der Bundesligist im Uefa-Pokal seinen Gegner FC Zürich 90 Minuten lang. Am Ende stand ein souveräner 5:0 (2:0)-Erfolg für die Gäste aus Deutschland. Damit belegt Bayer 04 in der Vorrunden-Gruppe E Rang eins vor Spartak Moskau sowie Zürich und zieht mit drei Siegen aus vier Spielen ungefährdet in die Runde der letzten 32 ein. Trainer Michael Skibbe fasste hochzufrieden und treffend zusammen: „Das war heute ganz toller Fußball von uns.“
Vor dem Spiel hatte sich der Bayer-Coach doppelzüngig über seine Anfangsformation geäußert. Einmal hieß es, er wolle seine besten Spieler sehen. Ein anderes Mal, dass er in einer Art Aufstellungslotto seinen Bankdrückern eine Chance geben wollte. Tatsächlich verzichtete er beim Anpfiff nur auf den mit zwei gelben Karten vorbelasteten Gonzalo Castro und auf Paul Freier. Stattdessen rückten Lukas Sinkiewicz und der Russe Dimitry Bulykin (28) in die Startelf. Klar war, dass für den am rechten Zeigefinger verletzten Stammtorhüter René Adler zwischen den Pfosten Benedikt Fernandez beginnen würde.
Leverkusen übernahm mit dem Anpfiff die Initiative, der FC Zürich, der zuvor vier Spiele in Folge verloren hatte, wirkte fahrig und unkonzentriert. Immer wieder stieß Stefan Kießling auf der rechten Außenbahn leicht durch die gegnerische Abwehr und verbereitete permanent und ungestört Gefahr. In der Zentrale hatten Simon Rolfes und Sergej Barbarez ein ganz leichtes Spiel, weil sie nie in ihren Aktionen gestört wurden. Schließlich hatte die Bayer-Abwehr den hoch gelobten Brasilianer Raffael lässig im Griff. Der Stürmer wurde gestern erneut von einer Delegation aus der Bundesliga beobachtet - Hertha BSC Berlin interessiert sich für ihn. Nach den gestrigen Eindrücken überrascht das sehr, Raffael offenbarte Laufdefizite und wirkte vielleicht auch angesichts der Eiseskälte im frisch renovierten Letzigrund-Stadion zu Zürich völlig lustlos.
Bayers Überlegenheit führte rasch zu Zählbarem. In der 19. Minute wurde Kießling bei einem Alleingang gefoult, den fälligen Freistoß aus halbrechter Position verwandelte der Slowake Vratislav Gresko mit einem satten Schuss direkt. Zwei Minuten später glänzte dann Bulykin. Schön freigespielt von Kießling vollendete er ein kurzes Solo mit einem harten Schuss aus sechs Metern ins kurze Eck - 0:2. Anschließend feierte er seinen Treffer mit seinen Kollegen, indem er Liebes- und Babygrüße nach Moskau schickte, wo seine Frau seine gerade geborene Tochter Agathe betreut. Bulykin und seine Kollegen taten so, als schüttelten sie einen Säugling. Der ehemalige Torjäger von Spartak Moskau machte auch ansonsten Eigenwerbung. Skibbe wollte ihn unter Wettkampfbedingungen testen, jetzt weiß er, dass er mit ihm eine starke Alternative besitzt - zumal er später noch einmal glänzte. Die Leverkusener Leichtigkeit hielt auch noch im zweiten Durchgang an. In der 50. Minute servierte Kießling dem Schweizer Tranquillo Barnetta eine perfekte Flanke auf den Kopf, es hieß 0:3, das Spiel war entschieden.
Und doch lieferte es Bulykin noch einmal die Chance zur PR in eigener Sache. In der 57. Minute ließ er wieder alle Gegenspieler stehen und vollendete zum 0:4. Anschließend vergab Kießling noch eine Chance (64.), und Bulykin hätte fast noch sein drittes Tor erzielt (75.), scheiterte aber am Außennetz. In der 80. Minute krönte Kießling seine Leistung mit dem 5:0.
FC Zürich: Leoni - Stahel, Barmettler, Rochat, Marc Schneider - Chikhaoui, Konde, Aegerter (63. Tico), Abdi - Raffael (85. Schönbächler), Alphonse (63. Eudi). - Bayer 04 Leverkusen: Fernandez - Sarpei, Friedrich (29. Callsen-Bracker), Haggui, Gresko - Sinkiewicz (61. Fathy), Rolfes - Kießling, Barbarez, Barnetta - Bulykin (78. Gekas). - Schiedsrichter: Santiago (Spanien).- Zuschauer: 20 000. - Tore: 0:1 Gresko (19.), 0:2 Bulykin (23.), 0:3 Barnetta (50.), 0:4 Bulykin (57.), 0:5 Kießling (80.).
-
Großartig, Negativserie gerissen und wann wir zuletzt mal irgendwo so hoch zu Null auswärts gewonnen haben entzieht sich meinem siebartigen Gedächtnis. Hat Spaß gemacht!
-
Zitat
Original von KlausBuchmann
Hat Völler nicht auf dem Fanclubmeeting der offiziellen Bayer 04 Fanclubs verlauten lassen, dass Faty auf jeden Fall bis zum Ende der Rückrunde bleiben würde?
Naja, vielleicht sieht man das im Verein frei nach Adenauer: Wat interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
Aber mittlerweile verlege ich mich bei all diesen Meldungen lieber auf Abwarten und Tee trinken. Hatten wir ja durchaus auch schön öfter, dass hier Wind gemacht wurde und am Ende gar nichts passiert ist. -
Karin und Michaela Schmitz haben mich gebeten, folgendes für sie hier zu posten:
Eine überwältigende Anteilnahme hat uns durch die vergangenen schweren Wochen getragen. Tief beeindruckt von der Flut lieber Briefe, den vielen herzlichen Umarmungen, Anrufen, Blumen, Geldspenden und sonstigen Zeichen der Liebe und Freundschaft möchten wir uns von Herzen bedanken.
Besonders möchten wir uns bei den Fußballern, Betreuern und Verantwortlichen von Bergisch Gladbach 09, der Freiwilligen Feuerwehr Odenthal, dem Bayer 04 Fanclub "Die Odenthaler '97", dem Traktorclub "Ahl Dieselschlucker", den Profifußballern von Bayer 04 Leverkusen sowie allen Nachbarn und Freunden bedanken.Es ist uns ein großer Trost, Heinz in Gedanken, Gebeten und Herzen so vieler Freunde zu wissen.
Wir haben uns sehr über die großartige Geste von Werkself gefreut.
Karin Schmitz
Michaela und Christoph
Gertrud SchmitzDas Sechswochenamt wird gehalten am Sonntag, dem 23.12.07 um 10,00 Uhr ind er Pfarrkirche Heilige Dreikönige in Hebborn.
-
Hallo zusammen,
Jürgen Kohler hatte sie, Katsche Schwarzenbeck hatte sie und sogar Christian Wörns hatte sie. Nun haben wir sie auch: die Vier.
TORWORT feiert sein vierjähriges Bestehen!
Am kommenden Freitag, den 21. Dezember, gibt es ab 20.30 Uhr eine grandiose Best-Of-Lesung im Sport und Olympia Museum am Kölner Rheinufer. Seid dabei! Der Eintritt beträgt 6 Euro, im Trikot 5 Euro.Karten könnt Ihr unter tor@torwort.de reservieren oder an der Abendkasse kaufen.
Am Start sind:
Ulli Potofski – Fußball TV-Pionier und Bambi-Preisträger 1989
Peter Balzli - Schweizer Uli Wickert und Brasilien-Korrespondent des Schweizer TV
Philipp Köster - Gottvater der deutschen Fußballkultur und 11Freunde-Macher
Stefan Reusch – Kölner Kabarettist mit Schalke-Fetisch
Sascha Theisen, TORWORT-Gründervater und Mario Krohm-Sturmpartner
Axel Post - Schweizer TORWORT-Vater mit Stand-Up-Qualitäten
Nach der Lesung laden wir alle zur großen TORWORT-Geburtstagsparty ein. Bei Gaffel Kölsch und einem exklusiven TORWORT-Cocktail, der sich gewaschen hat, lassen wir die letzten vier Jahre noch einmal gepflegt Paroli laufen.
Also – seid dabei! Wir freuen uns auf Euch!
Euer TORWORT-Team
-
Gute Besserung, Rene!
-
@ Chefankläger: Auch dickes Danke nochmal an Euch, war cool, dass Ihr spontan das Clubhaus einfach aufgelassen habt.
-
Vielen Dank allen, die dabei waren. war eine super schöne Tour, gute Stimmung - trotz Niederlage -, viele gute Gespräche, richtig eine runde Sache!
-
Zitat
Original von Bayer04.Alex
Hallo zusammen,ich nutze einfach mal den Thread hier
, also..
.. geht darum dass ich für nächstest Jahr gerne in der Nordkurve stehen möchte um die Mannschaft (richtig) anzufeuern .. bin momentan in A2 .Was soll ich am besten tun um in einen Fanclub hineinzukommen? hab auf ner auswärtsfahrt mitbekommen dass zu jeder neuen Saison Fanclubs gegründet werden, wie läuft das ab?
würde mich über ein paar Infos sehr freuen =)
PS: komme aus Troisdorf (zw. Köln u. Bonn)
Auf den Fan-Seiten unter http://www.bayer04.de gibt es einen Link zur Fanclub-Datenbank. Wenn Du nicht die Fanbetreuung auf einen passenden Fanclub ansprechen willst, kannst Du Dich in der Datenbank mal umsehen. Da sind auch Kontakte eingetragen. Ansonsten, wie gesagt, schadet es nie, sich mal mit der Fanbetreuung in Verbindung zu setzen.
-
Vielleicht solltet Ihr auch über die Fanbetreuung erstmal anfragen, ob es in Euren Bereichen schon bestehende Fanclubs gibt und Euch denen anschließen. Erspart unter Umständen ne Menge Arbeit und Aufwand und wenn Ihr Glück habt, trefft Ihr da auf nen Haufen guter Leute.
-
Wäre doch erstmal zu klären, ob eine Anmahnung per Mail überhaupt rechtsverbindlich ist. Es gibt noch keine Onlineunterschrift und bevor Du nicht ein Papier in Händen hältst, schön mit Briefkopf eines Anwalts drauf per Schneckenpost, würde ich mal einfach den Absender dieser Mails in den Spamfilter setzen und behaupten, Du hättest die nie bekommen.
-
Der Link funktioniert nicht, Paffi
-
1. superoekland
2. Erik M.
3. Vincent Vega
4. Horschti5. PSM schon weil er die anderen nicht mitfahren lassen wollen würde
-
Ach, liebster Vince, Du vergrätzt? Das geht mal gar nicht.
Da will ich mal nicht so sein und deutlich machen, dass ähnlich großer Unmut mich damals auch aus dem Club getrieben hat. Kann Dich also wirklich bestens verstehen. Was da mal geplant war und was heute draus geworden ist, schade eigentlich.