Beiträge von Harkus Mappe

    Ist kein einfaches Thema. Wenn man feste Mitgliedsbeiträge durchsetzen wollte, ziehen viele User einfach weiter zu anderen kostenlosen Foren. Dazu kommt noch die rechtliche Seite, was das für FA-Chef bedeuten würde, da er ja quasi Einnahmen hat etc. Als Forenbetreiber hat er ja jetzt schon rechtliche Pflichten, denen für jemanden mit nem Vollzeitjob schwer nachzukommen ist.


    Was sich meiner Meinung nach im Internet bewährt hat, sind freiwillige Spenden. Einfach ein Paypal-Button auf die Startseite und auf das Portal, dazu ein paar Aufrufe und Aktionstage in den Nachrichten oder anderen Kategorien und regelmäßige Zwischenstände, und dann wird man sehen, wieviel Geld zusammen kommt. Spenden über einem gewissen Betrag können dann ja noch lobend erwähnt werden (sofern der Spender es wünscht), oder eine User-Kategorie einführen "W11 Spender", die dann über dem Avatar angezeigt wird.

    Quelle: n24.de


    Die Finanzaffäre um den ehemaligen Fußball- Bundesliga-Manager Reiner Calmund ist juristisch zu Ende. Nun wurde auch das Strafverfahren gegen den Gütersloher Spielervermittler Volker Graul wegen des Verdachts der Untreue und der Manipulation von Bundesliga-Spielen "mangels hinreichenden Tatverdachts" eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte einen Bericht des "Westfalen-Blatts" (Donnerstag-Ausgabe). In der Vorwoche war bereits das Verfahren gegen Bayer Leverkusens früheren Manager Calmund gegen Zahlung einer Geldbuße von 30.000 Euro für gemeinnützige Zwecke eingestellt worden.


    Grauls Anwalt Detlev Binder kündigte unterdessen an, dass der 54 Jahre alte Spieleragent nun Bayer Leverkusen auf Schadenersatz verklagen wolle. "Dann wird es um mehrere hunderttausend Euro gehen. Herr Graul hat wegen dieser Affäre extrem schwere Zeiten hinter sich, und es gingen einige Geschäfte flöten. Sein Ruf als Spielerberater wurde beschädigt", sagte Binder der dpa. Zugleich nahm er Calmund in Schutz: "Herr Calmund hat immer zu Herrn Graul gestanden." Die Bayer- Verantwortlichen wollten sich nicht äußern.
    Bei den Ermittlungen gegen Calmund und Graul ging es vor allem um den Verbleib von 580 000 Euro, die Calmund für den Kauf von Spieler-Optionen aus der Bayer-Vereinskasse erhalten haben soll. Nach eigener Darstellung hat Calmund das Geld im Juni 2003 an Graul bezahlt, um sich Optionen auf Profis vom Balkan zu sichern. (N24.de, nz)

    Zitat

    Original von Meister 2005!!!
    und von dem geld sehen wir dann auch wieder nichts genauso wie nach dem berbatov transfer


    Nach vier Spielzeiten ist der Konsolidierungskurs erfolgreich beendet. „Wir haben den Punkt erreicht, den wir erreichen wollten. Was wir von jetzt an an Transfererlösen erzielen, können wir nutzen, um die Mannschaft zu verstärken. Die Zeit, wo wir Deckungslücken ausgleichen mussten, ist vorbei“, sagte Holzhäuser.

    Niemand hier kennt die exakten Zahlen. Und bei einem Fußballverein (bzw GmbH) bestehet die Bilanz nicht alleine aus in den Medien spekulierten Transferzahlungen und geschätzten Gehältern. Handgelder, Prämien, Stadionbetrieb, Reisekosten, medizinische Behandlungen usw. usf. Daher wird es hier im Forum nie möglich sein, differenziert über solche Themen zu diskutieren. Und deshalb wird es auch nie befriedigende Antworten auf Fragen wie "warum holen die nicht noch zwei Spieler?" geben.


    PS: Wobei die Antwort auf diese Frage schon von Skibbe gegeben wurde: man sieht im Moment einfach keinen Bedarf für Neuzugänge.

    Aus dem heutigen Stadtanzeiger:


    Zitat

    Nach vier Spielzeiten ist der Konsolidierungskurs erfolgreich beendet. „Wir haben den Punkt erreicht, den wir erreichen wollten. Was wir von jetzt an an Transfererlösen erzielen, können wir nutzen, um die Mannschaft zu verstärken. Die Zeit, wo wir Deckungslücken ausgleichen mussten, ist vorbei“, sagte Holzhäuser.


    Gute Arbeit, Herr Holzhäuser. Schulden und weitere Altlasten erfolgreich abgebaut und trotzdem eine Mannschaft auf dem Platz, die unter die ersten fünf kommen kann. Auch wenn es nicht mehr der Fußball vom anderen Stern wie 2001/02 ist.
    Jetzt ohne die ganz großen Sparzwänge bitte umsichtig investieren. (5,5 Millionen für Kießling waren mir persönlich etwas zu viel, aber wenn die sportliche Rendite stimmen sollte, wegen mir...)

    Zitat

    70 mio is schon ne stattliche summe... da hat man dann allerdings ordentlich gepatzt.
    wobei ich jetz net weiß, wer bei uns zur zeit wieviel verdient.
    denke aber mal, das sich die 70 mio net nur auf die 1. mannschaft beziehen... ansonsten wüsste ich gern mal wer was genau hat...
    70 : ca. 26 spieler
    das hieße, im schnitt verdient JEDER spieler bei uns 2,7 mio im jahr
    (ok, amateure mit einbezogen sinds weniger).


    Der Bereich um siebzig Millionen waren es so zwischen 2001 und 2003. Jetzt ist man dank Sparkurs bei ca 25 Millionen an Gehaltskosten angekommen. Luft für Transfers scheint jetzt durch die erfolgreiche Konsolidierung wieder da zu sein.


    1. Bayer hat das Geld in seiner "Hochzeit" transfermäßig ziemlich verbrannt. Belege?


    Placente, Lucio und Berbatov kamen in der Winterpause 2000/01 allein die Transfers beliefen sich auf ca. 35 Millionen Mark. Ze Roberto kostete 12 Millionen Mark, Sebescen 12 Millionen Mark, Neuville 9 Millionen Mark. Dazu kommen noch zig weitere Spieler, die man eigentlich besser wieder vergessen haben sollte. In EURO: Franca 8, Cris 1, Kaluzny 1, Simak 6,5 (Plus das Geld was man noch freiwillig an Kaiserslautern gezahlt hatte) Bierofka 4, Balitsch 2, Bastürk 4, Oijgwe 2. Dann noch solche Leute wie Preuß 2 Millionen Euro, Marquinhos 4,5 Millionen Euro. Für Butt hätte man damals bereitwillig 12 Millionen Mark ausgegeben, aber der HSV wollte ihn noch ein Jahr länger behalten.


    "Gute" Verkäufe kann man sich aus dieser Zeit leider nur an einer Hand abzählen: Robert Kovac, Emerson, Ze Elias. Ze Roberto und dann Lucio fallen schon unter die Rubrik verzweifelte Notverkäufe an die Konkurrenz.


    2. Gehaltskosten sind in dem selben Zeitraum exorbitant gestiegen. Die kolportieren 70 Millionen Euro im Jahr für Gehälter sind meiner Meinung nach zu Hoch gegriffen, aber man war in einer Liga mit Bayern evtl. noch drüber, in einer Zeit in der die Transfer- und Gehaltsspirale in Deutschland überdreht wurde, und gerade Bayer hatte dabei die ein oder andere Umdrehung selbst zu verantworten.


    Wie oft wurden die Kontrakte "zu eröhten Bezügen" verlängert (nur um dann den Spielern nachher "keine Steine in den Weg zu legen" aber das ist gehört zu Punkt 1). Leute wie Reeb waren hier Gehaltsmillionäre, dann wurden abgeschobenen Spielern noch die Gehaltsdifferenz weitergezahlt, dazu noch Abfindungen, Ojigwe hat man noch ne Million hinterhergeschmissen, damit er sich das teure Leben in München bei 1860 überhaupt leisten kann. Spieler wie Nowotny, Ballack, Emerson, Ze Roberto, Kirsten haben hier über lange Zeiträume Spitzengehälter gezahlt bekommen. Spieler wie Zoran Mamic fuhren zu den Heimspielen mit dem Mercedes CL 600 nur um sich dann die Partien von der Tribüne anzusehen. Angehenden oder jungen (und über-hypten) deutschen Nationalspielern wie Baltisch und Bierofka wurden fürstliche Gehälter gezahlt. Heute bekommen nicht mal mehr Niemeyer, geschweige denn aktuelle Spieler dieser "Güteklasse".


    Dazu noch zig "Transfer-Gebühren", die die Berater abkassiert haben, diese zweifelhaften Praktiken kamen ja erst im letzten Jahr ans Tageslicht.


    So schön die kurze Zeit an der Spitze Europas auch war, sie war (zu?) teuer erkauft und jetzt werden noch schön die Schulden abgestottert, bzw jetzt ist man langsam damit fertig und hat wieder etwas Luft für den Transfermarkt (siehe Kießling-Transfer). Die Leute die jetzt beispielsweise über Madouni schimpfen, müssen dass gegen die tollen Leistungen von Lucio aufrechnen...

    Klarer Sieg der Bayer-Elf


    Quelle: kicker.de


    Bayer Leverkusen hat sein einziges Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Rom gegen den italienischen Viertligisten Cisco Rom klar mit 5:1 (3:1) gewonnen.


    Andrey Voronin (22.), Sergej Barbarez (31.), Simon Rolfes (40.), Michal Papadopulos (48.) und Stefan Kießling (82.) zeichneten sich für die Tore gegen den Klub des früheren Serie-A-Profis Paolo di Canio verantwortlich. Coda (22.) hatte für die Römer gegen die Skibbe-Elf, die ohne die angeschlagenen Carsten Ramelow (Sprunggelenk) und Bernd Schneider (Rücken) sowie den gerade erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegenen Roque Junior aufgelaufen war, zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. In der ersten Halbzeit schied Bayers Mittelfeldspieler Tranquillo Barnetta verletzt aus.


    Bayer gefällt beim 5:1-Testspielerfolg


    Quelle: bayer04.de


    Michael Skibbe war zufrieden. Den ersten Test im neuen Jahr bestand seine Mannschaft mehr als ordentlich. 5:1 siegte Bayer gegen den Viertligisten Cisco Rom und überzeugte mit Tempofußball und sehenswerten Toren.
    Skibbe entschied sich doch gegen ein Comeback von Roque Junior, auch Carsten Ramelow (Knöchel), Bernd Schneider (Rücken) und Marko Babic (nach Grippe) wurden noch geschont.


    Ein anderer Routinier sorgte auf dem Rasen für viele Impulse im Bayer 04-Spiel. Sergej Barbarez bereitete nicht nur das 1:0 von Andrej Voronin vor (22.), der 35-Jährige schoss Bayer nach dem 1:1-Ausgleich auch schnell wieder in Führung (31.).


    Fünf Torschützen


    Trotz der harten Trainingseinheiten der Woche präsentierte sich Bayer erstaunlich frisch und spritzig und überzeugte auch durch Spielwitz. Klasse, die Kombination über mehrere Stationen, die Simon Rolfes zum 3:1-Pausestand abschloss (41.).


    In der Pause wechselte Skibbe fast komplett aus, nur vier Spieler der Startelf kehrten aufs Feld zurück. Auch die "zweite Mannschaft" hatte den Gegner jederzeit im Griff: Michal Papadopulos (49.) und Stefan Kießling (81.) schraubten das Ergebnis noch auf 5:1.

    Auch wenn er in den letzten Partien des Jahres etwas abgefallen ist, so ist für mich ganz klar Bernd Schneider der Spieler der Hinrunde bei Bayer. Konstant sehr gute Leistungen und dazu ist er unverzichtbar für das Offensivspiel.

    http://www.welt.de/data/2006/12/13/1143688.html


    Hamburger SV
    Kommentar:Machtlose Minderheit


    Ebenso hilflos wie die Verantwortlichen seit fast einem halben Jahr mit ansehen, wie sich der Hamburger SV von einem Titelanwärter zu einem Abstiegskandidaten entwickelte, standen sie auch der grölenden Menge am Montagabend gegenüber.


    Viele HSV-Mitglieder, die tatsächlich Sport treiben, wandten sich mit Grausen ab. Längst sind sie ohnehin nur noch eine machtlose Minderheit von rund zehn Prozent in dem Verein, dessen Mitgliederzahl auf rund 46 000 explodiert ist.


    Es sind die "Supporters", zu Mitgliedern gewordene Fans, die heute bestimmen können, wo es lang geht. Dieses Mal warfen sie die Presse aus dem Saal. In zwei Jahren, wenn es bei der Neuwahl des Aufsichtsrats, der dann den Vorstand bestellt, um viel mehr geht, könnte es dramatischer werden.


    Ihr Frust hat Gründe, die nicht allein in der sportlichen Talfahrt liegen. Sie fühlen sich vom Vorstand, der lieber VIP-Bereiche als Stehplatztraversen vergrößert, nicht ernst genommen, ja geradezu unbeachtet. Es wird daher nicht der letzte denkwürdige, aber wenig würdige Abend im Vereinsleben des HSV gewesen sein.
    Carsten Harms


    Artikel erschienen am 13.12.2006

    Letzte Saison dachten doch alle, dass Voronin der laufstärkste Spieler von Bayer 04 ist. Aber objektive Auswertungen haben dann gezeigt, dass selbst der oft als phlegmatisch bezeichnete Berbatov pro Spiel mehr Meter zurücklegte als Voronin.


    Was aber nicht viel zur Sache tut, denn wenn die den jetzt in der Winterpause verscheuern, kann die sportliche Leitung (=Völler, Reschke, Skibbe) nicht mehr ganz bei Trost sein. Voronin ist immerhin unser Topscorer, und Charakter hat er auch bewiesen, als er sich trotz einem Platz auf der Bank zu Beginn der Saison einen Stammplatz erkämpft hat.

    Wenn Holzhäuser sich mit der Partei Nowotny auf eine Arbeitsrechtliche Auseinandersetzung eingelassen hätte, wäre er wieder als Prozesshansel tituliert worden. Und er hätte diesen Prozess sehr wahrscheinlich auch verloren. Also eine Situation die für ihn nur schlecht enden kann. Aber die Sache wurde kurz und bündig aus der Welt geschafft und somit ist das Thema Nowotny weg vom Tagesgeschehen.

    Es ist schon fast beängstigend, wie hier einige immer Verschwörungen von Seiten der Vereinsführung wittern. Da bezieht mal jemand von Bayer 04 hier Stellung zu der Sache und das reicht dann immer noch nicht, bzw. wird als Beweis des Gegenteils ausgelegt... ziemlich schizophrenes Verhalten.

    http://www.dfb.de/news/suche.php?id=10081&lang=D&action=show


    Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch ab 20 Uhr MEZ ihr viertes Spiel im Rahmen der Qualifikation zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Gastgeber in Nikosia ist die Auswahl Zyperns. Die Begegnung wird live im ZDF übertragen.


    Bundestrainer Joachim Löw muss in dem Spiel auf Bernd Schneider und Piotr Trochowski verzichten. Dafür nominierte Löw am Montag Paul Freier von Bayer Leverkusen für das Mittelfeld nach. Der Leverkusener Schneider fällt wegen einer Verhärtung im Oberschenkel, die er sich am Samstag im Bundesligaspiel gegen Bayern München (2:3) zugezogen hatte, für zwei Wochen aus. Der Hamburger Trochowski muss wegen Problemen an der Achillessehne passen. Dies war das Ergebnis einer Untersuchung bei Nationalmannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.


    "Wir brauchen 100 Prozent fitte Leute. Da würde es keinen Sinn machen, Bernd oder Piotr mitzunehmen", sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff am Montag vor dem Abflug der Mannschaft am Nachmittag von Frankfurt/Main nach Zypern. Schneider und Trochowski reisten am Montag nach intensiver Behandlung durch die medizinische Abteilung des DFB wieder ab.


    Freier hatte bisher 18-mal das Trikot der A-Nationalmannschaft getragen. Zuletzt war der 27-Jährige beim 2:2 gegen Argentinien am 9. Februar 2005 dabei. "Es freut uns sehr, dass er mal wieder dazu kommt. Er hat bei Bayer ein sehr gute Rückrunde gespielt, er kennt sich in der Nationalmannschaft aus und kann im Mittelfeld Akzente setzen", meinte Bierhoff.


    Enke für Lehmann nachnominiert


    Am Sonntagabend nominierte Bundestrainer Joachim Löw Torhüter Robert Enke von Bundesligist Hannover 96 für den erkrankten Jens Lehmann nach. Lehmann hatte am Sonntagnachmittag Joachim Löw darüber informiert, unter Fieber zu leiden und deshalb auch nicht beim Premier-League-Spiel von Arsenal London gegen Englands Rekordmeister FC Liverpool (3:0) mitwirken können. Bei einem zweiten Telefonat am Abend teilte Lehmann mit, dass sich sein Zustand leicht verschlechtert habe. Daraufhin einigten sich beide, dass Lehmann die Zypern-Reise nicht antritt.


    Unmittelbar danach wurde Enke von Torwart-Trainer Andreas Köpke informiert, am Montag mit der Nationalmannschaft nach Zypern zu reisen. Köpke war beim Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart (1:2) zu Gast und teilte Enke die Entscheidung nach dem Abpfiff in der Kabine mit. Enke und Freier werden im Laufe des Tages beim Nationalmannschafts-Tross eintreffen.


    Sieg gegen Zypern klare Vorgabe


    Für den Bundestrainer ist ein Sieg gegen Zypern im letzten Spiel des Jahres die klare Vorgabe. Auch wenn der derzeitige Tabellenfünfte der Gruppe D, der im Oktober durch ein 5:2 gegen die Republik Irland aufhorchen ließ, ein nicht zu unterschätzender Gegner ist. "Für uns zählen nur die drei Punkte. Damit hätten wir nach drei Auswärtsspielen einen wichtigen Schritt in Richtung EM getan und eine Super-Basis für das kommende Jahr mit unseren Heimspielen gelegt", sagte Löw am Sonntag.


    Allerdings warnte der Bundestrainer sein Team eindringlich vor dem vermeintlichen Außenseiter von der Mittelmeerinsel. "Es gibt keinen Grund, diese Mannschaft zu unterschätzen. Dies hat auch der 5:2-Sieg der Zyprioten gegen Irland gezeigt. Das ist bisher unser stärkster Gegner, stärker als Irland und die Slowakei", erklärte Löw, der nach eingehender Video-Analyse von der Stärke der Zyprioten überrascht ist.


    Bisher blieb der WM-Dritte Deutschland in der Qualifikation ohne Punktverlust. Zum Auftakt gab es in Stuttgart ein 1:0 gegen Irland, es folgten ein 13:0 in San Marino und ein 4:1 in der Slowakei.


    Löw hatte für die Begegnung zunächst 19 Spieler, darunter keinen Neuling, in den DFB-Kader berufen. Erstmals seit der WM ist auch der Bremer Abwehrspieler Per Mertesacker wieder dabei, der wohl zusammen mit Arne Friedrich die Innenverteidigung bilden wird.


    Löw will beim lange verletzten Bremer jedoch noch die Eindrücke bei den zwei Trainingseinheiten heute und am Dienstag abwarten - genauso wie bei der Besetzung des Angriffs. Dort kämpfen nach der Verletzung von Lukas Podolski der Gladbacher Oliver Neuville und der Wolfsburger Mike Hanke um den Platz neben dem gesetzten Miroslav Klose.


    Neben Podolski muss der Bundestrainer auf die verletzten oder angeschlagenen Sebastian Deisler, Christoph Metzelder, Sebastian Kehl, Gerald Asamoah, Marcell Jansen und Alexander Madlung verzichten. Dem Bremer Tim Borowski fehlt nach sechswöchiger Verletzungspause noch die Spielpraxis.


    Tabellenführung im Visier


    Die DFB-Auswahl kann mit einem Auswärtssieg die Tabellenführung in der Gruppe D übernehmen. Spitzenreiter Tschechische Republik liegt derzeit mit zehn Punkten aus vier Spielen auf Platz eins.


    Deutschland und Zypern standen sich bislang in der Länderspielgeschichte viermal gegenüber. Die DFB-Auswahl entschied alle vier Spiele für sich und kam dabei zu 24:0 Toren. Den letzten Vergleich am 29. Mai 1969 in Essen gewann die deutsche Nationalmannschaft durch Tore von Gerd Müller (4), Wolfgang Overath (3), Helmut Haller (2), Max Lorenz, Siegfried Held und Horst-Dieter Höttges mit 12:0 (7:0).


    Die Begegnung auf Zypern ist das letzte EM-Qualifikationsspiel in 2006. Am 24. März 2007 wird die Qualifikationsphase mit dem Spiel bei der Tschechischen Republik fortgesetzt.

    Quelle: welt.de


    Bayer Leverkusen will die Weichen für die Zukunft stellen: Der Verein will die 2007 auslaufenden Verträge mit Rudi Völler und Trainer Michael Skibbe vorzeitig verlängern.


    Berlin - Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser erklärte vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen den FC Bayern München, dass er die Verträge mit Sportdirektor Rudi Völler und Trainer Michael Skibbe vorzeitig verlängern will. "Ich kann mir keine bessere Zusammenarbeit als mit Rudi Völler vorstellen", sagte Holzhäuser über seinen Sportdirektor. Und zum Coach meinte der 56-Jährige: "Wir brauchen keinen Trainer, der aktionistisch oder populistisch daherkommt. Wir sind mit seiner Arbeit absolut zufrieden." Die Kontrakte wären beide 2007 ausgelaufen.


    Skibbe war wegen der dürftigen Darbietungen der vergangenen Wochen in die Kritik geraten. "Skibbe raus" schallte es beim 1:1 (1:1) gegen Mainz erstmals von den Rängen der BayArena.


    Frihtjof Bublitz
    Artikel erschienen am 09.11.2006