Beiträge von lupo


    Deinen Beitrag möchte ich unterstützen.
    Es ist schlichtweg zu einfach, alles Holzi in die Schuhe zu schieben bzw. der Führungscrew komplett den Sachverstand abzusprechen.


    Es gibt auch Kritikpunkte, keine Frage (bspw. die Darstellung in der Öffentlichkeit, jeden Tag neue Zielsetzungen fürs Saisonende) aber was hier alles in Trümmern gesehen wird, finde ich zum Kopfschütteln (und das ist noch milde ausgedrückt)

    Bayer-Sportdirektor Rudi Völler sprach von „weiterer Annäherung“: „Ich wäre froh, wenn es so kommt. Nowotny wieder im Kader - die bessere Lösung.“ Nowotny-Anwalt Stefan Seitz sagt: „Es würde der Sache schaden, jetzt über eine Tendenz zu sprechen.“ Seitz betonte aber das Interesse, die Sache außergerichtlich zu beenden - „so oder so“. (KSTA)



    Ich bin mir absolut sicher, dass selbst der Westfälische Frieden von 1648 schneller zu Stande gekommen ist, als diese elendige, quälende Nowotny-Sache.


    Wozu braucht man Monate, um zu klären, was da zu klären ist???
    Wahrscheinlich verzichtet Nowotny (der gute Jung) am Ende auf 2% der ihm nicht zustehenden Lohnfortzahlung und kriegt dafür seinen Vertrag bis 2010 verlängert, damit ihm die WM in Südafrika nicht auch noch durch die Lappen geht.


    Ich sehe es jetzt schon:
    Wenn er doch wieder für Bayer spielt, dann zieht sich durch die ganze Rückrunde das Thema "Wo ist auf dem Platz Platz für Jens Nowotny?"


    Dann stellt Skibbe auf 3-4-3 um, damit Nowotny, Ramelow und Paul Freier ihren Platz garantiert haben und Gonzalo Castro wird so wie gegen Münster häufiger zu den Amateuren in die Regionalliga geschickt.


    Die guten alten Erbhöfe.


    Von denen ganz weit entfernt liegt allerdings die Erfolgsstraße... :LEV11 :LEV11 :LEV11

    Nee, nee - es geht mir darum, dass solche Aufräumer-Sprüche (knallhart handeln) im Widerspruch stehen, zudem was tatsächlich gemacht wird.


    Bei Nowotny: diese Kaugummi-Soap - dieses Sich-nicht-Auskäsen-Können, das ist die Bayer-Realität

    Die Konsequenz: "In Zukunft wird knallhart gehandelt." Sagt Rudi Völler und präzisiert: "Wenn einer unseren Ansprüchen nicht mehr genügt oder die Linie, die der Trainer vorgibt, nicht mitmachen will, muss man sich trennen." Schluss, Aus! So wie mit Jens Nowotny, der keine Zukunft mehr bei Bayer haben soll? "Es wird mit der Partei Nowotny vielleicht doch noch zu einer vernünftigen Lösung kommen", sagt der Sportdirektor, "vielleicht spielt er doch noch mal für Bayer."




    :bayerapplaus :bayerapplaus :bayerapplaus


    Willkommen im Land der Widersprüche!


    (und der Plaudertaschen)


    in Zukunft, ab jetzt, wir müssen - womöglich immer wieder gutgemeinte Vorsätze - aber muß dass wirklich auf so beschämende Weise in der Öffentlichkeit wiederholt werden, bis es auch der letzte nicht mehr glaubt?
    Dieses Blablabla - seit letztem Jahr immer die gleichen Statements und immer "bessere" Resultate
    Irgendwie lächerlich.
    Weniger reden, mehr gewinnen (ein frommer Wunsch für 2006)

    aus dem kicker:


    "Struktur ins Mittelfeldspiel zu bekommen", wie der Trainer anmerkt, wo laut Ramelow "die spielerischen Mittel fehlen und die Leistung nicht gut genug ist, um im oberen Mittelfeld zu stehen"


    :LEV11 :LEV11 :LEV11


    Selber Schuld!

    Habe nur die Sportschau-Zusammenfassung gesehen.
    Aufgefallen ist mir, dass er gute Ecken getreten hat.
    Einmal danach Madouni-Chance und nach einer anderen Tor durch Schneider.

    Schneider rettet Bayer einen Punkt
    GERD MÜNSTER, 10.12.05, 17:48h
    1. FC Nürnberg - Bayer 04 Leverkusen


    Nürnberg - Nationalspieler Bernd Schneider hat Bayer Leverkusen wenigstens einen Punkt gerettet. Nach zuletzt zwei Niederlagen kam die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe beim 1. FC Nürnberg zu einem 1:1 (1:1), konnte ihre Talfahrt aber nur bedingt beenden. Leverkusen ist nunmehr seit vier Spielen ohne Sieg und hat unter Skibbe weiterhin erst einen "Dreier" verbucht.


    In einem erschreckend schwachen Bundesliga-Spiel vor 24.928 Zuschauern brachte Markus Schroth Nürnberg in der 29. Minute mit einem Kopfball nach Flanke von Javier Pinola mit 1:0 in Führung. Schneider glich in der 45. Minute mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze aus.


    Dabei hätte der "Club" nach zuletzt drei Heimpleiten in Serie einen Erfolg durchaus verdient gehabt. Von zwei schlechten Mannschaften waren die Gastgeber noch die Bessere. Der 1. FCN präsentierte sich einsatzfreudiger und entschlossener, während Bayer über weite Strecken äußerst pomadig agierte.


    Beide Teams leisteten sich in einem zerfahrenen Spiel viele Fehler und offenbarten große spielerische Mängel. Torchancen gab es trotzdem, weil beide Teams einige Male erhebliche Lücken in der Defensive offenbarten. So hätte Jan Polak (29.) sein Team in Führung bringen müssen, aus fünf Metern Entfernung verfehlte der Tscheche jedoch freistehend das Leverkusener Gehäuse.


    In der zweiten Halbzeit war es zweimal der auffällige Stefan Kießling, der in der 71. und 83. Minute jeweils das 2:1 für die Franken verpasste. Die enttäuschenden Gäste sorgten abgesehen vom Ausgleich durch Schneider lediglich noch einmal für Gefahr, als Marko Babic nach einer Stunde einen Freistoß knapp neben das Tor zirkelte.


    Das Team von Trainer Hans Meyer hatte in Kießling, der allerdings seine fünfte Gelbe Karte sah und beim Hinrundenabschluss in Berlin gesperrt ist, und im umsichtigen Kapitän Mario Cantaluppi noch seine stärksten Akteure. Bei Leverkusen gefielen allenfalls Schneider und Simon Rolfes.


    (sid)

    Spielbericht kicker



    Nach dem 1:0-Erfolg in Mönchengladbach veränderte Club-Coach Hans Meyer seine Startformation auf einer Position. Für Banovic spielte Paulus im Mittelfeld.


    Zwei Änderungen in der Anfangself auf Seiten von Bayer Leverkusen im Vergleich zum 1:2 gegen Hertha BSC am vergangenen Sonntag: Für den verletzten Roque Junior (Achillessehnenprobleme) spielt Madouni in der Abwehr. Zudem verzichtete Trainer Michael Skibbe auf die zweite Spitze Voronin zugunsten von Nationalspieler Schneider.Der 16. Spieltag im ÜberblickDie ersten 25 Minuten der Partie plätscherten weitgehend ereignislos, geprägt von einigen Abspielfehlern, dahin. Beide Teams achteten vor allem auf gesicherte Defensive, so dass sich die Offensivspieler gegen vielbeinige Abwehrreihen kaum einmal durchsetzen konnten.


    Nachdem Polak die bis zu diesem Zweipunkt beste Gelegenheit vergeben hatte, wurde es zusehends munterer. Zunächst erzielte Schroth per Kopf nach Flanke von Andreas Wolf die Führung (29.). Nur wenige Minuten später vergab Berbatov freistehend im Strafraum. Der Bulgare hätte den Ball nur noch in dem von FCN-Keeper Schäfer verlassenen Gehäuse unterbringen müssen, scheiterte jedoch am Bein von Innenverteidiger Nikl.


    In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten einige kleinere Chancen, ehe Schneider die Nürnberger Schwächen bei Standardsituationen kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem satten Schuss in die Maschen zum Ausgleich nutzte (45.+1.).


    Club-Trainer Meyer musste nach der Pause auswechseln. Für Schroth, der sich bei seinen Kopfballtreffer im Zweikampf mit Madouni eine Platzwunde im Gesicht zuzog, kam der kroatische Mittelfeldakteur Banovic ins Spiel. Zahlreiche Unterbrechungen verhinderten in den ersten 25 Minuten des zweiten Abschnitts jeglichen Spielfluss. Schiedsrichter Kinhöfer musste in der ruppiger werdenden zweiten Hälfte insgesamt fünf Gelbe Karten - darunter die jeweils fünften für Ramelow und Kießling - verhängen.


    Erst in der Schlussphase wurde es wieder interessanter. Kießling vergab für die Nürnberger zwei Großchancen. Zunächst zielte der Youngster, nachdem er Juan überlaufen hatte, knapp neben das Tor. Gut zehn Minuten später rettete Butt in höchster Not gegen den U21-Nationalspieler. Somit blieb es beim Remis.


    Der Club wartet weiterhin auf den zweiten Heimsieg der Saison. Die Franken waren dem dreifachen Punktgewinn nicht zuletzt wegen Kießlings vergebener Möglichkeiten näher, zumal Bayer im zweiten Abschnitt keine einzige hochkarätige Gelegenheit mehr hatte.


    Nürnberg verbessert sich durch den Punktgewinn zwar auf Rang 15, steckt aber weiterhin in höchster Abstiegsgefahr. Die Leverkusener verbleiben im Tabellenmittelfeld.



    Allgemeine Informationen


    1. FC Nürnberg: R. Schäfer - A. Wolf, Nikl, Cantaluppi, Pinola - T. Paulus, Polak, Mnari - Kießling, Schroth, Saenko - Trainer: Meyer


    Bayer Leverkusen: Butt - Madouni, Ramelow, Juan - Rolfes - C. Fritz, B. Schneider, Babic - Freier, Barnetta - Berbatov - Trainer: Skibbe


    Tore: 1:0 Schroth (29., Kopfball, Vorarbeit A. Wolf), 1:1 B. Schneider (45+1., Rechtsschuss, Juan)


    Eingewechselt: 46. Banovic für Schroth, 64. Daun für Polak, 87. S. Müller für A. Wolf - 70. Voronin für Barnetta, 88. Castro für Freier


    Schiedsrichter: Kinhöfer


    Zuschauer: 24928


    Gelbe Karten: Banovic, Kießling - Madouni, Ramelow, Freier

    Bevor ich hier schreibe, dass ich mich freue, dass Carsten nächste Woche gelbgesperrt ist, Frage an diejenigen, die das Spiel komplett gesehen haben:


    Wie war er denn gegen die Glubberer?


    Ich finde es jedenfalls eigenartig, dass ausgerechnet Madouni in der Abwehr die meisten Ballkontakte hatte.

    Schneider kehrt zurück, Roque fraglich



    Seine Rückkehr sehnt Michael Skibbe herbei. Bernd Schneider steht nach ausgeheilter Schienbeinverletzung vor dem Comeback in Nürnberg. Gerade die Qualitäten des Nationalspielers hatte Skibbe in der entscheidenden Phase gegen Berlin vermisst.
    "Wir haben uns nach dem 1:1-Ausgleich etwa zehn, zwölf Minuten richtig versteckt. Da hätte uns ein Bernd Schneider als Stabilisator sehr gut getan. Bernd versteckt sich nie, der will möglichst jeden Ball haben", sagte Skibbe.


    Auf der Suche nach Ursache und Gründen für den plötzlichen Einbruch beim letzten Heimspiel war Skibbe mit Hilfe der Video-Analyse weitergekommen. Nur in dieser Phase sei seine Mannschaft weniger gelaufen als die Berliner und habe sich daher versteckt.


    "In den anderen Spielabschnitten sind wir mehr gelaufen, es hatte also keine konditionellen Ursachen, dass wir eingebrochen sind", erklärte Skibbe. Unterm Strich blieb die 1:2-Niederlage, die Mannschaft und Trainer dazu zwingt, den Blick auch nach unten zu richten.


    Lob für Berbatov


    "Die Gefahr besteht, dass wir unten reinrutschen. Es ist wichtig, dass das jeder weiß. Wir haben trotz aller Fortschritte zu wenig gepunktet."


    Bei Dimitar Berbatov hat Skibbe einen klaren Aufwärtstrend gesehen und hofft, dass nach seinem Tor der Knoten geplatzt ist. "Dimitar hat ein prima Spiel gemacht. Er hat seine Chancen gehabt und mächtig für die Mannschaft malocht. Er ist in der Offensive unser wichtigster Spieler, solche Spiele wie gegen Hertha müssten bei ihm der Normalfall sein."


    Auf einen anderen Leistungsträger muss Skibbe wohl verzichten. Roque Junior erhielt bis heute wegen Achillessehnen-Problemen Trainingsverbot. "Bei ihm sieht es schlecht aus für Nürnberg. Gerade Roque hatte sich zuletzt auch als Aufbauspieler eingebracht und hinten sicher gestanden." Möglich, dass Ahmed Madouni eine neue Chance bekommt oder Calle Ramelow in die Abwehr zurückgezogen wird.


    "Endlich mal zu Null"


    Auf eine sichere Defensive will sich Skibbe in Nürnberg verlassen können und "endlich mal zu Null spielen". Zu anfällig sei seine Mannschaft noch bei Kontern, an diesem taktischen Verständnis müsse gefeilt werden.


    Nach der Verpflichtung von Stürmer Michal Papadopulos sieht Skibbe erst mal keinen weiteren Handlungsbedarf. Papadopulos wird ebenso wie Fredrik Stenman die Vorbereitung zur Rückrunde komplett bestreiten.


    Die möglichen Aufstellungen


    1. FC Nürnberg: R. Schäfer - A. Wolf, Nikl, Cantaluppi, Pinola - Polak, Mnari, Banovic - Saenko, Schroth, Kießling


    Ersatz: Klewer, S. Müller, Daun, L. Müller, Wagefeld, D. Reinhardt, Paulus, Vittek, Pagenburg


    Es fehlen: Lense (Mandel-Operation), Mintal (Rückstand nach Mittelfußbruch), Chedli (Meniskusverletzung), Bosacki (Rot-Sperre)



    Bayer 04: Butt - Fritz, Madouni, Juan - Barnetta, Rolfes, Schneider, Ramelow, Krzynowek - Berbatov, Voronin


    Ersatz: Adler, Starke, Freier, Lazovic, Athirson, Tadic, Castro


    Es fehlen: Roque Junior (Achillessehne), Callsen-Bracker (Trainingsrückstand)


    Anstoß: Samstag, 10. Dezember 15.30 Uhr, Frankenstadion in Nürnberg

    Zitat

    Original von berliner_pille
    Seitdem Ramelow wieder dabei ist, gibt er nach dem Spiel auch wieder seine himmelschreiend klugen und messerscharfen Situationsanalysen ab. Heute z.B. stellt er fest, dass wir uns jetzt "im Niemandsland" befinden. Richtig. Und so emphatisch, wie er das gestisch und mimisch vor der Kamera ausdrückt, spielt er auch Fußball.


    Bei "Sport im Westen" hatte Carsten im Kurz-Interview (wie eigentlich leider immer) "keine Erkärung, warum es so einen Bruch im Spiel gegeben hat".



    Das hört sich echt traurig an.
    Michael Skibbe hat zu Beginn auf mich einen sehr vielversprechenden Eindruck gemacht.
    Aber das hört sich irgendwie nach Berti Vogts an.
    Für mich ebenso unverständlich: Ramelow in der Startelf, Castro auf der Bank.
    Das sind Entscheidungen, die mich wirklich bangen lassen.