Ich möchte hier einfach mal an alle appellieren sich beim nächsten Heimspiel nicht nur einzufinden und mitzusingen, sondern auch mit einer entsprechend abgespeckten Erwartungshaltung ins Stadion zu gehen.
Ich habe bereits Anfang der 80er diverse Abstiegskämpfe erlebt, ferner 1996 und 2003. Das entwickelt eine ganz eigene Dynamik. Die Mannschaft weiß nicht so recht, versucht irgendwas (siehe Hoffenheim erste Halbzeit), das klappt womöglich nicht sofort, dann gibt es ggf. ein Gegentor etc.....
Was die Mannschaft in diesem Moment garantiert nicht gebrauchen kann ist Häme und schlechte Stimmung.
Nun kann man durchaus argumentieren gestandene Profis müssten das auch alleine hinkriegen, aber mir graut es ehrlich gesagt vor Heimspielen am Montagabend. Und da ist mir dann das Hemd näher als die Hose, sprich, da vergesse ich meinen ganzen Unmut und will einfach nur, dass die Truppe mal wieder punktet. Zumal gegen einen wiedererstarkten, unmitelbaren Konkurrenten, bei dem sogar die Fans mittlerweile aufgewacht sind.
Mich würde einfach freuen, wenn die Mannschaft mit einem erwürgten und erfighteten 1:0 über die Ziellinie käme.
Und nochmal: Jeder ahnt, daß es zu einem Abstiegskampf kommen könnte, aber kaum einer will es so richtig realisieren. Und genau das ist die falsche Einstellung. Nicht nur bei den Spielern, auch bei den Zuschauern. Lasst uns diese beknackte Saison einfach vergessen und auf die neue hoffen. Das wird schon.....
Beiträge von P-Block
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Also da fehlen mir wirklich langsam die Worte. Möglicherweise hätte jeder im Stadion das 1:0 gerne mitgenommen, getreu dem Motto: Erstmal Prunkte sammeln.
Aber dann verkacken sie es natürlich wieder.
Dennoch: Man bekommt einen Elfer in der 95. Minute geschenkt (und zwar vom Gegner). Halleluja, was für ein Dusel.
Also rein damit und jeder kann mit dem 2:1 leben, obwohl jeder weiß, daß es ein Sch...-Spiel war. Egal, manchmal heiligt der Zweck die Mittel.
Und dann kommt unser "Kapitän"......
Glaubt hier irgendjemand Bremen hätte an unserer Stelle diesen Elfer vergeigt ? -
Ich denke jetzt fällt allen erst mal ein Stein vom Herzen. Mir eingeschlossen. Es ging einfach nicht mehr und spätestens nach dem Samstag war das wohl auch dem Rudi klar. Natürlich kann man jetzt den Rudi an die Wand stellen und ihm vorwerfen nicht früher gehandelt zu haben. Aber ich denke das ist ein bisschen wie Börsenhandel: Entweder Du kaufst zu früh oder zu spät, oder Du verkaufst zu früh oder zu spät. Wer will denn schon wissen was wann die richtige Entscheidung ist. Daher bewundere ich den Rudi für sein Durchhaltevermögen, immerhin hat genau diese Praxis in den letzten beiden Jahren für eine formidable Rückrunde gesorgt. Dieses Jahr schien es kurzzeitig auch zu klappen, jedenfalls kehrte bei mir nach den Siegen gegen Frankfurt und Augsburg die Hoffnung zurück. Aber das war offensichtlich ein Trugschluss und der Trainer hatte auch tatsächlich keinen Plan B in der Tasche. Daher muss er nun gehen. Deswegen jetzt den Rudi anzugehen finde ich offen gesagt zu aktionistisch. Es gibt halt nicht viele Beispiele in der Liga wo ein Trainer länger als 5 Jahre aktiv und erfolgreich war. Und den Jupp hätte der Rudi seinerzeit sicherlich auch gerne behalten.
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Zu sagen "Schmähgesänge müssen nicht sein" finde ich, offen gesagt, überhaupt nicht schlimm. Das jetzt dem Bernd hier von einigen besseres Zweitligaformat zugestanden wird, sagt auch schon wieder einiges aus. Reflektieren muss eben gelernt sein....
Was mich allerdings schon nervt ist die Erkenntnis, dass der Bernd am Ende der Saison womöglich den Verein verlässt weil ihm die Champions League so wichtig ist. Aber uns ist sie auch wichtig und wir werden sie wohl erst mal vergessen können, lieber Bernd. -
Manchmal fühle ich mich ein bisschen wie der Alterspräsident in diesem Forum.
Und dennoch möchte ich mal ganz klar betonen, dass ich das normalerweise niemals raushängen lassen würde.
Ich gehe seit knapp 40 Jahren zum Bayer, seinerzeit noch zweite Liga. Ich stand im Block P (daher der Nickname) und habe Typen wie Arne-Larsen Ökland (daher das Profilbild) zugejubelt. Ich war Mitbegründer einer der ersten organisierten Fanclubs und seinerzeit was man heute wohl einen Allesfahrer nennen würde. Meine Altersgenossen und ich waren fraglos mit verantwortlich für die Stimmung im Block, einfach weil wir über Jahre immer mit (bzw. vor)gebrüllt haben.
Mittlerweile bin ich Mitfünfziger, Familienvater und tatsächlich Sitzer. Und als solcher kein Aktivposten mehr, aber nach wie vor begeisterungsfähig und leicht anzustecken. Das aktive Rumbrüllen überlasse ich nun meinen Söhnen bzw. den jungen Leuten. Ist das falsch ? Muss ich mir Vorwürfe machen ? Ich denke nein.
Denn ich wette ein nicht ganz unerheblicher Teil der hiesigen Ultraszene wird in 20-30 Jahren gar nicht mehr ins Stadion pilgern. Die Gründe dafür werden so vielfältig sein, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen.
Warum erzähle ich das ?
Weil es mir immer um den Fußball ging ! Und weil ich NULL Verständnis dafür aufbringe, dass hier Spiele AB SOFORT boykottiert werden sollen. Und das u.a. auch deshalb, weil die Stimmung natürlich mächtig darunter leiden wird. Weil uns die gegnerischen Fans wieder an die Wand nageln, weil möglicherweise die Mannschaft mal wieder versagt. Und im Gegensatz zu Euch bekomme ich das mit !
Und das kotzt mich an !
Man muss den Schade nicht mögen (ich finde ihn eloquent und erinnere gerne nochmal an die Holzhäuser raus-Rufe), man muss aber auch keine Bengalo-zündenden Fans mögen, die dafür verantwortlich sind, dass jeder Normalo (wie ich) 2 Stunden lang beim nächsten Heimspiel durchsucht wird. Auch fehlen mir natürlich jegliche Hintergrundinformationen zu den (angeblich) leicht entflammbaren Bannern. Haben wir es hier mit Schikane zu tun ? Wenn ja, warum sollte jemand (Schade) die Fans schikanieren ? Ich denke friedlich tobende Fans wären dem Schade kein Dorn im Auge, zumindest hat sich über uns damals niemand aufgeregt. Und wir waren, verglichen mit dem Status den der Fan heutzutage hat, der Abfall der Gesellschaft.
In meinen Augen macht Ihr Euch ganz schön wichtig und ganz nebenbei versaut Ihr mir mein Heimspiel, weil die Stimmung darunter leiden wird. Und das hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben......
Im übrigen wäre Ich Euch dankbar wenn Ihr von beleidigenden, Facebook-haften Antworten Abstand nehmen könntet.
Denn ein Forum dient der Meinungsäußerung. Was ich hiermit getan habe. -
Die Leute, die sich hier so abfällig über Herrn Schade äußern, sind das eigentlich die gleichen, die seinerzeit "Holzhäuser raus" riefen ?
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Das ist sicher richtig, hängt aber auch von den Umständen ab. Wenn die Mannschaft nur so schlecht spielen würde, weil sie verunsichert ist, dann wäre das der richtige Ansatz. Aber dem ist nicht so. Der Mannschaft fehlen ein funktionierendes System und eine sinnvolle Taktik. Am Einsatz lag es in dieser Saison nur selten. Und so erklärt es sich auch, warum sie beim Stimmungsboykott gegen die Hertha am Ende gewinnt und in der Woche darauf gegen Gladbach eine 2:0-Führung verballert. Der Support ist in dieser Phase zweitrangig und hat wenig bis gar keinen Einfluss auf das sportliche Geschehen. Proteste dagegen, solange sie nicht so sinnlos sind wie der gegen Gladbach, können schon eine Wirkung haben.
@ P-Block:
Was ist dir denn lieber? Pfeifende Leute im Stadion oder leere Plätze? In diesem Fall heißt es wohl entweder oder. Du wirst die Leute, die mit der aktuellen Situation im Verein nicht einverstanden sind, nicht zur Unterstützung bringen können.
Die Frage nehme ich gerne auf. Allein, ich kann sie nicht wirklich beantworten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals im Stadion gepfiffen hätte (zumindest nicht wegen schlechter Leistungen), insofern betrifft sie mich nicht. Und dennoch halte ich ein unzufriedenes Publikum für wesentlich erklärbarer als kein Publikum. Und Anti-Stimmung ist ja nun auch ein klares Statement.
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Ich sag's mal so:
Genauso wenig wie ich die Fans brauche, die erst um die Ecke kommen wenn der Bayer Erfolg hat (Erfolgsfans !), brauche ich die Fans, die zuhause bleiben, wenn es nicht läuft.
Und in dem Zusammenhang von "Kunden" zu sprechen, sagt eigentlich schon alles.
Und das bedeutet nicht, dass mir die ganze Situation nicht auch gehörig auf die Eier geht...... -
Natürlich nicht. Bin ja nicht dumm. Wollte nur sehen, ob der Vollhorst die Rechtschreibung mittlerweile mal beherrscht.
Was man dem, zugegebenermaßen sehr langen, Beitrag von BorninLev sicherlich nicht absprechen kann, ist, dass er sich Gedanken macht. Denn in Teilen hat er einfach Recht. Es ist NICHT nur der Trainer und die Anspruchshaltung IST zu hoch !
Basta !
Was man dem, zugegebenermaßen strunzdummen, Beitrag von Aktenmongo nicht absprechen kann ist, dass BorninLev Recht er hat, wenn er schreibt, dass die Leute (in dem Fall Aktenmongo) einfach jeden Anstand verlieren.
Geil Dich nur an der Rechtschreibung auf, das ändert nichts daran, dass die Bezeichnung "Einzeller" AFD-Niveau hat.
Dann doch lieber so Typen wie BorninLev, selbst wenn ich nicht zu 100% zustimme.P.S.: Und ich bin der Meinung Du bist DOCH dumm, aber das kann jeder für sich entscheiden.
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Für manche Beiträge hier muss man schier schämen.
Ich weiß nicht, was sich einige von Herrn Schade erwarten, aber ich finde ihn als Repräsentanten unseres Vereins absolut super. Der Mann ist eloquent, hat sein Arbeitsfeld im Griff und wirkt bodenständig. Und ich finde er macht die Sache auch deutlich engagierter, als der Holzi.
Und dass er sich gegen Pyro ausspricht scheint mir nachvollziehbar.
Nicht immer ist jemand, der anderer Meinung ist, deswegen schlechter als ich. -
Hier darf ja Gott sei Dank jeder schreiben, was er mag.
Aber den da Costa -Kritikern möchte ich mal empfehlen ein bisschen perspektivisch zu denken.
Junge Leute aus der eigenen Jugend sind das beste was JEDEM Verein passieren kann. Das sind Spieler, die sich reinhängen weil sie für ihren Verein rennen wollen.
Deswegen genießen die Herren Henrichs, da Costa und Havertz bei mir absoluten Welpenschutz.
Den Danny auf links zu bringen ist fast schon unverschämt vom Schmidt. Was bitte schön soll das ?
Das merkt doch ein Blinder mit Krückstock, dass der Arme nur als Füllstoff genommen wurde, um den Mannschaftszettel vollzukriegen.
Aber ich denke wenn die Mannschaft funktionieren würde könnte man auch einen unterdurchschnittlichen da Costa mit durchziehen. Tut sie aber nicht. Weil gestandene Profis wie Falschgeld über's Feld geistern. Die Erbse z.B. hat doch seit Wochen keinen Bock. Der Baumgartlinger vertändelt jeden Ball, Aranguiz ein Schatten seiner selbst, Jedvaj einfach nur schlecht.
Wie soll denn da der Danny irgendwas bewegen ?
Ich gebe allen hier Recht, dass er so natürlich nicht weiterspielen darf, aber dieses "VERKAUFEN"-Geschreie hilft mal gerade gar keinem. -
Sorry, aber mir ist das hier viel zu positiv alles. Klar kann man jetzt argumentieren, dass sich der Bayer endlich mal 3 unverdiente Punkte geholt hat, wo es in den letzten Wochen doch eher umgekehrt war. Richtig ist auch, dass es mit Schalke wohl genau den richtigen Gegner erwischt hat. Aber kann das unser Anspruch sein ?
Von mir aus hätten sie die Spiele gegen Freiburg, Augsburg und Co. gerne gewinnen können, dann hätten wir unterm Strich noch mehr Punkte. Haben sie aber nicht. Und wenn man ganz ehrlich ist, haben sie z.B. das Spiel gegen Freiburg nicht etwa nur nicht gewonnen, weil sie zu blöd waren das Tor zu treffen, sondern weil sie es erst nach 60 Minuten versucht haben. Und das hat mit Pech mal gerade gar nichts zu tun.
Das Spiel gestern war ein Offenbarungseid, für mich (nach Lotte) die schlechteste Saisonleistung. Und ja, in 2 Wochen fragt keiner mehr danach wie wir die Punkte gewonnen haben, nur ist es eben auch so, dass man nicht immer soviel Glück haben wird. Wie man so ein Spiel bestreiten muss, haben die Hoffenheimer eindrucksvoll gezeigt und genau sowas habe ich gestern erwartet. Zumal die erste Viertelstunde ja auch gar nicht so schlecht war. Aber das was danach passierte ist einfach nicht schönzureden, das war irgendwo zwischen peinlich und erbärmlich. Praktisch alle haben versagt, ausgenommen Leno, der musste wahrhaftig keinen Ball halten. Naja und Kießling (für den es mich natürlich riesig freut) hat immerhin das gemacht, wofür er bezahlt wird, und zwar sehr schön. Aber sonst kann ich wahrhaftig KEINEN Spieler rausnehmen aus meiner Kritik, vor allem nicht die jungen.
Ich finde unser Roger hat das sehr gut erkannt, einen Doppelwechsel zur Pause hat es a.) lange nicht mehr gegeben und war b.) absolut angebracht. Wobei Yurchenko und Havertz gestern leider auch schlecht waren. Den Ömer rauszunehmen fand' ich auch schlau, der war rot-gefährdet. Dragovic hat es dann übrigens auch halbwegs passabel gemacht.
Aber das Gesamtkonzept stimmt einfach nicht, auch wenn das Ergebnis dieses Mal ganz nett ist. Und da frage ich mich dann doch wieder, ob unser Trainer noch alles im Griff hat.
Alles in allem eine äußerst enttäuschende Hinrunde, bei der ich leider zum wiederholten Male das Gefühl habe, die Mannschaft ruft einfach nicht ihr Potenzial ab. -
Mein Highlight war letzten Samstag die Einwechslung vom Pohjanpalo:
"Auf geht's, Danger, schieß ein Tor für DIE Bayer....."
Der tickt doch nicht ganz richtig. Ich glaube der wollte allen Ernstes Bayern sagen. -
Ich habe das Spiel jetzt erstmal sacken lassen.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich ein großer Freund von Kontinuität bin. Mir gefällt der Gedanke mit einem Trainer duch Dick und Dünn zu gehen, weil ich denke, dass dadurch beim Trainer auch die Identität mit dem Verein deutlich erhöht wird.
Allerdings ist selbst meine Geduld jetzt irgendwie am Ende, sorry.
Natürlich kann man zu Recht anführen, dass der Trainer nichts dafür kann, wenn gestandene Fussballprofis einen Elfer nicht versenkt bekommen. Und man muss sich nur mal anschauen wo wir stünden, wenn alle vier Elfmeter gesessen hätten. Dann wären wir tatsächlich voll im Soll. Aber:
1.) Was spricht dagegen Elfmeter zu trainieren ?
2.) Was spricht dagegen Schützen im Vorfeld zu benennen ? Natürlich hat Herr Schmidt völlig Recht, wenn er sagt, dass Chicharito eigentlich ein super Schütze ist. Einen Elfmeter gegen den Innenpfosten, alle anderen versenkt. Das ist eine gute Bilanz. Aber: Die Erbse ist in einem Supertief und in so einer Situation lasse ich einen solchen Spieler allenfalls einen Elfer schießen, wenn es 3:0 steht. Dann kann er seinen Frust abbauen. Aber beim Stande von 1:1 ? In der 86. Minute ? NEVER !!!
Das Ganze hat mit Körperspannung zu tun. Da müsen Spieler wie Kampl, Brandt, Pohjanpalo ran. Und wenn die dann auch vergeben, eben die nächsten. Aber Calhanoglu, Chicharito und Aranguiz sind jetzt endgültig verbrannt was das betrifft.Aber ich wollte gar nicht so sehr über das Elferthema schreiben.
Denn selbst wenn die Erbse das Ding verwandelt hätte, muss ich sagen, dass das einfach eine unterirdische Leistung war. Gegen einen auswärts immer harmlosen Gegner, der nun auch bei uns eigentlich nichts gestemmt hat. Und da sind wir, den Verletzten zum Trotz, einfach beim Thema. Wir gewinnen kein einziges Spiel mal so locker. Gegen Hamburg und Mainz war es die Schlussminute, gegen Wolfsburg kurz vor Schluss. Selbst gegen Darmstadt wurde gezittert.
Das ist meilenweit von unserem Anspruch entfernt und hat EINDEUTIG mit dem Trainer zu tun. Und was die Verletzten betrift sage ich nur: Entweder man trainiert so, dass die Spieler nicht reihenweise ausfallen, oder man ändert sein Spielsystem oder man hat einen noch breiteren Kader und gibt nicht reihenweise Spieler ab. Welche dieser Möglichkeiten hat unser Trainer beherzigt ? Keine !
Dazu kommt sein öffentliches Auftreten. Ich fürchte wir haben den unsympathischsten Trainer der Liga, wenn man eine Umfrage starten würde. Im Grunde könnte das egal sein, aber er schadet eben auch der Mannschaft und der Reputation des Vereins.
Daher bin ich jetzt 100% der Meinung: Schmidt muss weg !
Ich habe einfach keinen Bock mehr auf diesen Spielstil ! -
Ich finde sowohl das Verhalten des Welt-Redakteurs, als auch das einiger Foristen hier ziemlich bigott.
Hätte irgendjemand den Rudi zum Spiel befragt, hätte er ja wahrscheinlich irgendwas zum Spiel gesagt. Aber es ging doch allenthalben NUR um diese Szene vom Roger. In der WAZ z.B. ist heute morgen ein relativ langer Artikel zum Spiel abgedruckt, der aber mit KEINER Zeile auf's Spiel selbst eingeht, sondern ausschließlich den Ausfall unseres Trainers behandelt.
Das ist einfach schlechter Journalismus.
Und selbst die Aufzählung aller "Vergehen" vom Rudi ist lächerlich. Über sein Verhalten bei Weißbier-Waldi kann man ja vielleicht noch streiten, aber dass er sich zum Mario Basler äußert ist doch wohl nur mehr als angemessen. Zumal er das in einem sehr moderaten Ton gemacht hat. Vielleicht sollten sich die Journalisten mal angewöhnen dem Rudi die Fragen zu stellen, die wichtig sind, bzw. die ihrer Meinung nach wichtig sind. -
Ich muss sagen, dass mir so langsam die Hutschnur platzt.
JEDES Jahr bleiben die Jungens hinter ihren Möglichkeiten. Jedes Jahr hat man nicht nur das Gefühl, man WEIß, dass mehr drin gewesen wäre.
Es sei nochmal an die CL-Auftritte der vergangenen Saison erinnert:
In Barcelona bis 10 min. vor Schluß 1:0 geführt, am Ende verloren. Wobei ich das Ganze hier einfach mal der Klasse von Barcelona zuschreibe.
Gegen Rom zuhause ein vermeintlich sicheres 2:0 verdaddelt, am Ende musste man noch mit dem 4:4 glücklich sein
In Rom nach einer Murkshalbzeit innerhalb von 5 Minuten auf 2:2 gestellt, am Ende durch einen superdämlichen und unerwarteten Elfer verloren.
In Borrisow, im sicheren Bewußtsein gewinnen zu müssen, nach 30 sec. 0:1 hinten, am Ende nur 1:1, obwohl klar überlegen.
Zuhause gegen Barcelonas C-Elf klar überlegen, am Ende nur 1:1. Ein Sieg hätte für Rang 2 noch gereicht.Vor 2 Jahren 2 Spiele gegen Monaco vergeigt, am Ende nur Tabellenzweiter mit dem entsprechenden Horrorgegner.
Jetzt Moskau und Monaco. Ich sagte vor dem Spiel: Beim Bayer gibt es keine positiven Überraschungen, das Spiel bestätigte mich über weite Strecken. Nach der Führung war ich tatsächlich gewillt zu glauben, ich hätte mich getäuscht und dann so ein Ding. Dabei halte ich das Ergebnis durchaus für berechtigt, nur man kann so ein Spiel einfach auch mal gewinnen.Mir ist ehrlich gesagt völlig egal, ob es heute ein Abwehrfehler ist, morgen ein verschossener Elfer, übermorgen zur Abwechslung mal wieder ein depperter Torwartfehler. Es ist immer irgendwas. Ich möchte einfach mal das Gefühl haben, die Mannschaft hat sich durchgängig konzentriert und das Beste draus gemacht. Und wenn sie dann verlieren, bin ich sportlich genug das zu akzeptieren.
Aber immer denken zu müssen es hätte eigentlich besser laufen können finde ich hochgradig kotzig. -
Ich kann die Kritik an ihm nach dem gestrigen Spiel beim besten Willen nicht verstehen.
Alle sind sich einig, dass wir in den ersten 35 Minuten ein Klassespiel gesehen haben. Und da war HC nun mal dabei. Die Wechsel fand ich im nachhinein nicht o.k., aber hinterher ist man immer schlauer. Für mich waren das Wechsel im Sinne von: Es müssen neue Spieler raus, die unbelastet von dem Schock des Doppelschlags agieren. Zumal die Erbse trotz des Angriffswirbels erstaunlich harmlos war. Katastrophal fand' ich im zweiten Durchgang unseren Schweizer und unseren Top-Neuzugang. -
Ich finde unseren Keeper klasse: Gute Reflexe, gutes Stellungsspiel, ehrgeizig, sympathisch. Toller Torwart !
Aber was sich unser Bernd beim Rauslaufen regelmäßig leistet, geht gar nicht und verstehe ich, ehrlich gesagt, auch nicht.
Es kann doch nicht so schwer sein als FUSSBALLER einen Ball zu treffen. Zumal einen rollenden ! Niemand erwartet, dass er den Stürmer ausspielt, niemand erwartet, dass er perfekt seinen Mitspieler anspielt (obwohl ich mir auch das durchaus vorstellen könnte), aber ich darf doch wohl erwarten, dass er den Ball TRIFFT. Egal wie ! Weg mit der Rübe, ab auf's Tribünendach. Versteh' ich nicht. Und das gilt selbstverständlich auch dann, wenn die Vorderleute gepennt haben, dann im Grunde erst recht, weil es ansonsten gar keinen Grund gibt so zu agieren. -
Ich möchte jetzt nicht schwarzmalen, aber wenn wir Spieler verkaufen war es das mit dem breiten Kader, oder ?
Ich erwarte einfach, dass es eine Rückkaufoption gibt, und glaube auch daran, aber ich verstehe es trotzdem nicht.
Und schon gar nicht sportlich. Der Mann ist GUT, das hat er in den beiden Rückrundenspielen gegen Werder und auch im einen oder anderen Vorbereitungsspiel eindrucksvoll bewiesen. Warum verkauft man so jemanden ?
Ich sagte bereits, dass ich sehr wohl glaube, dass Roger Schmidt eine erste Elf im Kopf hat. Und dazu zählt eben nicht der Öztunali. Und genau das regt mich maßlos auf.
Vorher heißt es "alle Spieler werden gebraucht", am Ende kicken doch wieder nur die gleichen, es sein denn es gibt Verletzte. Wir wüssten doch heute noch nicht wie gut Yurchenko und Henrichs sind, wenn sie nicht gezwungen worden wären zu spielen. Und genau auf dem gleichen Niveau ordne ich den Levin ein. -
Gegen 4 IV ist einzuwenden, dass in der Regel 2 davon nicht spielen und wenn diese beiden auf dem Niveau eines Papas sind dann gibts halt zwangsläufig stunk, da der Spieler sicherlich andere Ambitionen hat als beim glorreichen SVB auf der Bank zu sitzen. Zudem zahlt man ein paar Millionen Gehalt im Jahr zu viel für einen Spieler der dieses Geld kaum auf den Platz bringt.Wie gesagt: Interessant wird es, wenn der eine IV gesperrt ist, der andere verletzt. Hätten wir im letzten Jahr einen weiteren IV gehabt, wäre unsere IV nicht so auf dem Zahnfleisch gegangen. Im übrigen sagte ich bereits, dass sowas eben nur über die Rotation geht. Und wer, außer Gladbach, BVB und Bayern, macht soviele Spiele in der kommenden Saison wie der Bayer. Klar, wenn alle immer gesund bleiben, gibt es ständig Härtefälle. Andernfalls würde HC ja auch nicht auf der Bank sitzen. Oder Mehmedi, oder Öztunali. Ich habe ein bisschen die Sorge, dass der gute Roger am Ende doch wieder immer nur die gleichen Spieler auf's Feld lässt, allen Beteuerungen zum Trotz. Und erst wenn wir reihenweise Ausfälle beklagen, "entdecken" wir auf einmal den Yurchenko oder Henrichs.